Eine Ausstellung im Museum Villa Stuck.
21. Juni 2012 bis 16. September 2012
Terunobu Fujimori, Takasugi-an / Zu hohes Teehaus
2004, Miyagawa Takjabe, Chino, Nagano Präfektur
Das Museum Villa Stuck freut sich, die erste umfassende Ausstellung zum Werk Terunobu Fujimoris in Deutschland präsentieren zu können. Die Ausstellung vereinigt drei Schwerpunkte der Auseinandersetzung Fujimoris mit Architektur. Höhepunkt wird eine für den Garten der Villa Stuck entwickelte architektonische Struktur sein, die den Sommer über für die BesucherInnen des Museumszugänglich sein wird. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet eine Präsentation der fotografischen Spurensuche, die Fujimori als Künstler und Teil des Kollektivs Roadway Observation Society (ROJO) vorstellt.
In den Ausstellungsräumen der Villa Stuck wird zudem die bisher umfangreichste Werkschau Fujimoris zu sehen sein: Modelle, Zeichnungen, Architekturpläne und Fotografien veranschaulichen das Schaffen Fujimoris, der bisweilen als weltweit einziger surrealer Architekt bezeichnet wird. Ursprünglich arbeitete Fujimori ausschließlich als Architekturhistoriker, der sich der Übersetzung nahezu der gesamten europäischen Architekturmoderne verschrieben hatte. Seit 1991 realisiert er auch eigene Entwürfe. Hierbei verwendet er fast ausschließlich traditionelle Materialien wie Erde, Stein, Holz, Kohle, Baumrinde und Mörtel. Fujimori ist jedoch kein Traditionalist, sondern ist vielmehr Vorbild für eine junge, internationale Architektengeneration, die sich auf nachhaltiges,geschichtsbewusstes und gleichzeitig zukunftsfähiges Bauen im 21. Jahrhundert spezialisiert.
Eine Ausstellung des Museums Villa Stuck.
Kurator: Hannes Rössler, Dipl.-Ing. Architekt DBA/DWB
Kulturreferat
Museum Villa Stuck
Prinzregentenstraße 60
81675 München
E-Mail: villastuck@muenchen.de
Dienstag bis Sonntag: 11:00 - 18:00 Uhr. An allen Feiertagen (auch Ostermontag und Pfingstmontag) und Silvester geöffnet. 24.12. und Faschingsdienstag geschlossen.
Eintrittspreise
Gesamtes Haus 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro; Historische Räume 4 Euro, ermäßigt 2 Euro; Jahreskarte 20 Euro, ermäßigt 10 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei.
Barrierefreiheit (Anmerkung)