Anknüpfend an das bundesweite Programm „Tanzplan Deutschland“ (2005 bis 2010) fördert die Stadt München die lokale Initiative Access to Dance.

Tanzprojekt

 „Short Cuts“ von Tanz und Schule, Muffathalle 25.10.10 

Sie wird getragen von der Initiative Tanzbasis e.V., die das umfangreiche Projekt Access to Dance erarbeitet hat. Mit seiner kommunalen Föderung hat der Stadtrat die Fortführung der Arbeit gesichert und stärkt weiterhin die nachhaltige Entwicklung der Münchner Tanzszene.

 

Access to Dance umfasst drei Handlungsfelder:

Tanz und Schule

Der Zugang zu Tanz, der auch ohne Sprache möglich ist, entfaltet – gerade in Klassen mit Kindern unterschiedlicher Herkunft - eine hohe integrative Wirkung. Tanz und Schule bringt Tanz an Münchner Grund- und Berufsschulen. Eigens fortgebildete Tänzer oder Tanzpädagoginnen kommen für drei Monate einmal pro Woche in die Schulklassen und unterrichten dort. Diese Arbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, der Einblick in Probenarbeit oder Vorstellungsbesuche sind Wege, um Kinder und ihre Eltern für Tanz zu begeistern. Mit der Fortsetzung der kommunalen Förderung über 2011 hinaus sind auch künftig Schulprojekte möglich. 


Tanz und Wissenschaft

Im Bereich Tanz und Wissenschaft will Tanzbasis e.V. Austausch und Diskussion zwischen Choreografen, Choreografinnen, Tänzern und Tänzerinnen sowie Lehrenden und Studierenden anregen. Ziel ist es, Tanz als eigenständige Ausdrucksform darstellender Kunst zu profilieren und seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu stärken.

Beispielhaft wurde hier bereits eine Kooperation mit der Theaterwissenschaft (twm) der Ludwig-Maximilians-Universität München begonnen, die das tanzwissenschaftliche Ausbildungsangebot im Grundstudium verstärkt und eine Brücke schlägt zwischen Tanztheorie und Theaterpraxis.

 

Entwicklung und Qualifizierung der Tanzszene

Im Bereich Künstlerischer Produktion setzt Access to Dance auf Koproduktionen mit international anerkannten Künstlern. Arbeitsaufenthalte und ein choreographer-in-residence-Programm ermöglichen neue Impulse durch die Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Münchner Tanzszene. Neu erarbeitete Techniken und künstlerische Verfahren sollen der lokalen Öffentlichkeit präsentiert werden. Hinzu kommen internationale Gastspiele und Festivals, die besonders auch ein junges Publikum ansprechen sollen.