Um zu erreichen, dass alle städtischen Dienstkräfte gleich behandelt werden, beschloss der Münchner Stadtrat im Mai 1919, eine eigene Dienststelle für das städtische Personal einzurichten. Das neue Personalamt war zunächst nur für rund 8000 Beamte und Angestellte zuständig. 1933 kamen rund 8000 Arbeiterinnen und Arbeiter als Aufgabe dazu.
Seit 1923 war das Referat auch in ersten Ansätzen für Organisationsfragen zuständig. Um dies zu verdeutlichen, wurde der Name 1938 in Personal- und Organisationsamt geändert.
Heute kümmern sich im Personal- und Organisationsreferat rund 580 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um rund 30.000 Dienstkräfte der Hoheitsverwaltung. Außerdem schaffen sie die Rahmenbedingungen für die über 2.000 Beschäftigten in den Eigenbetrieben.
Wir
Das Münchner Personal- und Organisationsreferat leitet derzeit der Jurist und promovierte Verwaltungswissenschaftler Dr. Thomas Böhle. 2002 wurde er zum Vorsitzenden des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Bayerns gewählt und seit Anfang November 2004 ist er der Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).
Bundesweit genießt das Münchner POR einen ausgesprochen fortschrittlichen Ruf. Beispielhaft sind die Entwicklung von Dienstvereinbarungen und Konzepten, zu nennen unter anderem