Die Unternehmen der Medien-, Informations- und Kommunikationswirtschaft (IuK) in der Region München haben die Krise überstanden. Nach leichten Rückgängen bei den Umsätzen und den Beschäftigten ist die Branche wieder auf Wachstumskurs.

IuK Studie 2011

 Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Landeshauptstadt München und der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern. Die Entwicklungen und Trends beziehen sich auf den Zeitraum 2007 bis 2010.

Schlüsselbranche für München
„Die Ergebnisse zeigen, dass die Medien- und IuK-Wirtschaft eine Schlüsselbranche und ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung in München bleibt, denn sie liefert Impulse für die Industrie und andere Dienstleister“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen bei der Präsentation der Studie. „Die hohe Zufriedenheit der Unternehmen mit dem Standort, die sogar den Spitzenwert des Boom-Jahres 1999 übertrifft, belegt darüber hinaus, dass München Topadresse der Branche bleibt“, betonte Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München.

Hohe Beschäftigung und Umsatz

Mit über 370.000 Beschäftigten zählt die Branche zu einer der wichtigsten in der gesamten Region München. Zum Höhepunkt der Wirtschaftskrise – im Jahr 2009 – erwirtschafteten die IuK-Unternehmen rund 71 Milliarden Euro – der Umsatz ging dabei um 3,7 Prozent zurück. Im gleichen Zeitraum haben die Unternehmen auch ihre Investitionen leicht um fünf Prozent auf 6,6 Milliarden Euro zurückgefahren.

Der Abschwung wirkte sich aber nicht auf alle Teilbranchen gleich aus. Während die Kabel- und Netzwerkbetreiber entgegen dem Trend um 5,5 Prozent zulegen konnten, traf es die Werbebranche mit einem Umsatzminus von 16,7 Prozent weitaus härter.