München hat 464 Integrationsplätze in Kitas und Horten

behindertes Kind

"Inklusiv denken - integrativ handeln" ist das Thema eines Fachtages, den das Referat für Bildung und Sport am Freitag, 2. Dezember, anlässlich des 10jährigen Bestehen des im Referat in der Abteilung KITA eingerichteten „Beratungsfachdienstes Integration“ durchführt. Die Veranstaltung im Städtischen Beruflichen Schulzentrum an der Riesstraße 44 (Große Aula) beginnt um 9 Uhr, das Ende ist gegen 16.30 Uhr vorgesehen.

 

Seit 2001 beraten und unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Beratungsfachdienstes die pädagogischen Fachkräfte in Kitas städtischer und freier Trägerschaft zu den Themen Integration und Inklusion. Seitdem steigt die Zahl der Integrationseinrichtungen kontinuierlich an: München hat heute 464 Integrationsplätze in Kitas und Horten in 35 städtischen Einrichtungen und in 34 Einrichtungen freier Träger.


Die UN-Behindertenrechtskonvention, die die Bundesregierung 2009 ratifiziert hat, fördert den Ausbau von Kita-Plätzen für Kinder mit Behinderung, damit sie zusammen mit ihren Geschwistern und Freunden eine nahe gelegene Kindertageseinrichtung besuchen können.
Bei dem Fachtag steht die Veränderung von einer Regel- zu einer Integrationseinrichtung im Mittelpunkt. Referenten sind beispielsweise Prof. Ulrich Heimlich von der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema „Inklusive Bildung im Kindergarten“ oder Dr. André Zimpel von der Universität Hamburg zum Thema „Stellenwert des Spiels für eine inklusive Pädagogik“.