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Lärmaktionsplanung


Lärmaktionsplan - Untersuchungsgebiete  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Lärmaktionsplan München

Um Umgebungslärm vorzubeugen, zu verhindern und zu mindern hat die Landeshauptstadt München einen Lärmaktionsplan erstellt.

Zunächst wurde am 25. April 2012 ein Entwurf des Lärmaktionsplans durch die Vollversammlung des Stadtrats beschlossen. Anschließend erhielt die Öffentlichkeit die Möglichkeit sich zu den Maßnahmenvorschlägen des Entwurfs des Lärmaktionsplans zu äußern. Nach Bewertung der Anregungen und Hinweise der Bevölkerung und der gemäß Stadtratsauftrag beteiligten Bezirksausschüsse und Träger öffentlicher Belange wurde der endgültige Lärmaktionsplan am 26. Juni 2013 durch die Vollversammlung des Münchner Stadtrates beschlossen.


Im Lärmaktionsplan werden Maßnahmen zur Verminderung der Lärmbelastung durch städtische Straßen und Trambahnlinien untersucht. Autobahnen, Flughäfen, S-Bahn- und Eisenbahnstrecken fallen in die Zuständigkeit der Regierung von Oberbayern.

Langfristige übergeordnete Strategien

Die stadtweite strategische Lärmaktionsplanung hat das Ziel, eine flächendeckende Lärmminderung zu erreichen. Es wurden insbesondere verkehrslenkende und -planerische Maßnahmen wie Verkehrsverflüssigung, Förderung der lärmarmen Verkehrsträger und Verminderung des motorisierten Individualverkehrs diskutiert und vorgeschlagen.
 

Kleinräumige Maßnahmen in den 24 Untersuchungsgebieten

Aus den am stärksten lärmbetroffenen Bereichen an städtischen Straßen und U-Bahn/Trambahnlinien wurden die 24 höchstbelasteten Gebiete herausgearbeitet. Dies sind Wohnbereiche mit hoher Einwohnerdichte, die einer sehr starken Lärmbelastung ausgesetzt sind.
Für diese 24 Untersuchungsgebiete wurden im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung (Bürgerforen und Online-Befragung) und einer Maßnahmendiskussion unter Beteiligung aller zuständigen städtischen Dienststellen sowie eines externen schalltechnischen Beratungsbüros je Untersuchungsgebiet mehrere mögliche Lärmminderungsmaßnahmen vorgeschlagen. Diese wurden im Folgenden bewertet, mit dem Ziel für jedes Untersuchungsgebiet die geeignetste Maßnahme zu ermitteln. Der Entwurf des Lärmaktionsplans sah von Seiten der Münchner Stadtverwaltung Maßnahmen wie beispielsweise den Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen, Schallschutzfenstern und die Überprüfung der Einführung von Tempo 30 auf ausgewählten Streckenabschnitten vor. Die Vorschläge wurden als Entwurf am 25. April 2012 durch die Vollversammlung des Stadtrats der Landeshauptstadt München übernommen. Ausgenommen wurde jedoch der Vorschlag, zu überprüfen, ob Tempo 30 auf einzelnen Streckenabschnitten eingeführt werden kann.

Ruhige Gebiete

Ein weiteres Ziel des Lärmaktionsplans ist es, ruhige Gebiete gegen eine Zunahme des Lärms zu schützen. Es wurden insbesondere Flächen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, berücksichtigt, da diese eine Erholungsmöglichkeit von den häufig hohen Lärmpegeln der geschäftigen Stadtumgebung bieten können. Ruhige Gebiete tragen zu einer höheren Attraktivität der Stadt bei. Die Ruhigen Gebiete wurden nach bestimmten Kriterien festgelegt.

Lärmaktionsplan - Bundesautobahnen in der Landeshauptstadt München

Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des Lärmaktionsplans der Regierung von Oberbayern für das Umfeld der Bundesautobahnen in der Landeshauptstadt München

Als zuständige Behörde gemäß Art. 8a Abs. 2 Bayerisches Immissionsschutzgesetz (BayImSchG) hat die Regierung von Oberbayern den Entwurf des Lärmaktionsplans für das Umfeld der Bundesautobahnen in der Landeshauptstadt München nach § 47 Abs. 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) erstellt.

Weitere Informationen zum Entwurf des Lärmaktionsplans der Regierung von Oberbayern im Umfeld von Bundesautobahnen in der Landeshauptstadt München sind dem Internetauftritt der Regierung von Oberbayern zu entnehmen.

Die Öffentlichkeitbeteiligung ist mittlerweile abgeschlossen.

Die Regierung wird diese Vorschläge zusammen mit den betroffenen Behörden prüfen und im Rahmen eines sich anschließenden Abwägungsprozesses würdigen. Fristgemäß eingegangene Stellungnahmen werden angemessen berücksichtigt.

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