Wie soll München in zehn, zwanzig oder gar dreißig Jahren aussehen? Wie können wir heute, aber auch in Zukunft gut leben, wohnen und arbeiten? Welchen Einfluss haben wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen auf das Leben in München?
Die Stadtentwicklungskonzeption PERSPEKTIVE MÜNCHEN setzt genau an diesen Fragen an. Sie zeigt Perspektiven für die wirtschaftliche, soziale, räumliche und regionale Entwicklung der Stadt.
Stadtentwicklung ist ein langwieriger Prozess, der nicht nur von Beschlüssen des Stadtrats abhängt, sondern auch durch viele Entscheidungen von Bürgerinnen und Bürgern, von Unternehmen und Verbänden, von Parlamenten in München, Berlin und Brüssel beeinflusst wird.
Die "Perspektive München" ist als eine „Stadtentwicklungsplanung im Prozess“ angelegt, um auf die sich immer rascher verändernden sozioökonomischen und demografischen Rahmenbedingungen vorbereitet zu sein. Verlässlichkeit und Verbindlichkeit in der langfristigen Zielorientierung der Stadtentwicklung lassen sich auf diese Weise mit flexiblem, an den Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft orientiertem Handeln verbinden. Der strategische Charakter der "Perspektive München" kommt auch in der Verknüpfung mit dem neuen Steuerungsmodell der Stadtverwaltung zum Ausdruck.
Die "Perspektive München" ist deswegen kein starrer Plan, sondern ein flexibler Orientierungsrahmen. Die darin formulierten Leitlinien definieren Richtung und Ziel der Stadtentwicklung, die Leitprojekte stellen die Instrumente und "Labors" dar, in denen neue Wege der Stadtentwicklung und des Zusammenlebens in der Stadt erprobt werden.
Ein wesentliches Merkmal der "Perspektive München" ist die öffentliche Diskussion über Ziele und Wege. Die Zusammenarbeit mit Gruppen wie z.B. Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren ist genauso wichtig wie die enge Kooperation mit den Bezirksausschüssen, Kammern und Verbänden, der Wissenschaft, Gewerkschaften, Kirchen, Institutionen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen sowie mit den Akteuren der lokalen Agenda 21 und den Vertreterinnen und Vertretern der Region München. Ein besonderes Anliegen ist das Berücksichtigen verschiedener Sichtweisen wie es das "Gender Mainstreaming" zum Ziel hat.
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Bereich Soziale Grundsatzfragen, Infrastruktur und PERSPEKTIVE MÜNCHEN
Blumenstraße 31
80331 München
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