Terminankündigung:

 

Entwicklung eines Praxissets

zur Beteiligung von Kindern unter sechs Jahren.
Infoabend am 21. März 2012
ExpertInnenforum am 22. Mai 2012 mehr

 
 
 
Kinderbeteiligung

Kinder haben ein Recht auf Beteiligung!

Wer weiß am besten, wie kinderfreundlich ein Stadtteil ist? Natürlich die Mädchen und Buben selbst! Kinder sollen in München ganz konkret mitreden und mitplanen, wenn in ihrem Umfeld, in ihrem Stadtviertel, rund um ihre Schule oder ihre Straße Veränderungen anstehen. Eine alters- und zielgruppengerechte Beteiligung von Kindern auf breiter Basis ist uns sehr wichtig. Dafür haben wir viele Grundlagen, Methoden, Rahmenbedingungen und Qualifizierungsmöglichkeiten geschaffen, in Zusammenarbeit mit vielen Dienststellen der Stadt und mit freien Trägern.
 

Nur, wer gut informiert ist, kann sich gut beteiligen!

Alle größeren Vorhaben und Projekte des Büros der Kinderbeauftragten werden inzwischen mit Beteiligung von Kindern geplant und umgesetzt. So zum Beispiel die Jahres-Kampagne „Kinder haben Rechte.“ oder das neue Konzept zum Weltkindertag „Kinderorte im Stadtteil sichtbar machen – Spielorte (neu) entdecken“. Doch auch in anderen Bereichen wurden Beteiligungsmöglichkeiten für Heranwachsende in München stark ausgebaut. Nähere Informationen dazu bietet zum Beispiel die Internetseite www.stark-durch-beteiligung.de.
 

Auf die Perspektive kommt es an! Münchner Kinder mischen mit.

Ein Methodenset, das aus fünf Kinder-Aktions-Koffern und einem Kinder-Plan-Bau-Wagen besteht, kann kostenlos ausgeliehen werden, um die Beteiligung von Münchner Mädchen und Buben auf Stadtteil-Ebene spannend und erfolgversprechend zu gestalten (ein Kooperationsprojekt mit dem Münchner Kinder- und Jugendforum/ Kultur & Spielraum e.V. sowie dem Projekt Grüne Schul- und Spielhöfe von Urbanes Wohnen e.V.).

Jahr für Jahr sind wir seit dem Jahr 2000 mit dem Methodenset jeweils in einem anderen Münchner Stadtbezirk unterwegs gewesen und haben diesen auf Kinderfreundlichkeit prüfen lassen. Die Ergebnisse wurden öffentlich diskutiert und die Anliegen der Mädchen und Jungen zeitnah von Erwachsenen aufgegriffen. Vieles konnte seither konkret verbessert werden, einige sehr große Vorhaben, aber auch viele kleinere.

Derzeit befindet sich das Methodenset „Auf die Perspektive kommt es an!“ in Überarbeitung und kann voraussichtlich ab 2012 in neuem Gewand wieder zur Verfügung gestellt werden.

Verbesserungen, die durch dieses breit angelegte Kinderbeteiligungsprojekt erreicht werden konnten, sind hier dokumentiert:

 
Volle Fahrt voraus

Neues Beteiligungskonzept für den Weltkindertag seit 2011

„Kinderorte sichtbar machen – Spielorte (neu) entdecken“ - so heißt das Motto seit 2011 in München. Der Weltkindertag findet in jedem Jahr am 20. September statt. Dieser Tag soll gefeiert werden, jedes Jahr in einem anderen Stadtteil. Aber er wird verstärkt zum Anlass genommen, um auf die Situation von Kindern aufmerksam zu machen. Seit 2011 stehen dabei die Kinderrechte auf „Spiel, Freizeit, Ruhe und Kultur“ sowie „Beteiligung“ im Mittelpunkt: Einen Sommer lang untersuchen künftig Mädchen und Jungen des ausgewählten Stadtbezirks, welche Orte besonders kinderfreundlich sind und welche Erwachsenen diesem Stadtteil ein kinderfreundliches „Gesicht“ geben. Am Weltkindertag bekommen diese Kinderorte und kinderfreundlichen Stadtteilbewohner feierlich Urkunden und Gütesiegel verliehen. Doch auch Negatives wird nicht ausgespart – und gemeinsam mit dem Bezirksausschuss dafür Sorge getragen, dass sich etwas verbessert.

Erstmals wurde der „erweiterte Weltkindertag“ 2011 im 25. Stadtbezirk Laim begangen. Dafür wurden umfangreiche Grundlagen und Arbeitsmaterialien geschaffen. Nicht zuletzt ein eigenes Logo, damit auch künftig mehr Kinderfreundlichkeit im Stadtbezirk sichtbar gemacht werden kann.

 

Mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch in Neuaubing

Auch im 22. Stadtbezirk, in Neuaubing/Westkreuz, tut sich einiges in Sachen „Beteiligung“: Mit dem Kinder- und Jugendfonds besteht hier erstmals die Möglichkeit, dass Mädchen und Jungen für eigene Projektideen Gelder beantragen können. Damit können sie dann ihre Ideen selbst realisieren. Wenn Sie Unterstützung brauchen, stehen ihnen Erwachsene aus dem Stadtteil beratend zur Seite. (Ein Projekt, an dem die Kinderbeauftragte neben vielen anderen Projektpaten beteiligt ist.)

 

Kinderbeauftragte in den Bezirksausschüssen

Um mehr Kinder beteiligen zu können, arbeitet das Büro der Kinderbeauftragten der Landeshauptstadt München mit ehrenamtlichen Kinderbeauftragten zusammen. In allen 25 Münchner Stadtbezirken gibt es ehrenamtliche Ansprechpartner für Kinder, meist auch für Jugendliche und Familien. Wer in welchem Stadtbezirk ehrenamtlich als Kinderbeauftragte oder Kinderbeauftragter arbeitet, erfahren Sie im Büro der städtischen Kinderbeauftragten.

In den 25. Stadtbezirken gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Mitsprache und Mitwirkung, zum Beispiel Kinder- und Jugendsprechstunden, Stadtteilforen, Einwohnerversammlungen, Beteiligungsprojekte.
 

Qualifizierung sowie Fort- und Weiterbildung „Partizipation“

Für die Aus- und Weiterbildung in Sachen „Kinderbeteiligung“ und „Kinderinformation“ sind wir kompetente Ansprechpartnerinnen und entwickeln gerne mit Ihnen zusammen ein Qualifizierungsangebot, das für Ihre Zielgruppe passt. Besonders groß ist unser Erfahrungsschatz in den Bereichen „Methoden zur Beteiligung – nicht nur von Kindern“, „Kinderbeteiligung und Stadt(teil)entwicklung“, „Großgruppen-Moderationen (auch altersübergreifend)“, „Kinderbeteiligung in Kindereinrichtungen“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit für Kinder und mit Kindern“. Für andere Schwerpunktsetzungen fragen wir gerne unser breites Netzwerk kompetenter Fachleute an und/oder kooperieren mit diesen.

 

Kontakt

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Büro der Kinderbeauftragten

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Severinstraße 2
81541 München

Tel.: 089 233-20199
Fax: 089 233-20190

Öffnungszeiten

Wir sind telefonisch, per Mail oder persönlich erreichbar in der Regel von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 15 Uhr (Mittwochs bis 16 Uhr), Freitags von 8.30 bis 13 Uhr.