Die Patenschaften für Grünanlagen und Biotope sind ein Projekt des Baureferates, die Spielplatzpatenschaften ein gemeinsames Projekt des Baureferates mit der Spiellandschaft Stadt e.V.
Ziel der Patenschaften ist die Verbesserung der Funktion und Nutzungen in den Grünanlagen. Die Patinnen und Paten sind Ansprechpartner für die Nutzerinnen und Nutzer und unterstützen sie in der Vertretung ihrer Interessen. Die Mitsprache und Mitverantwortung für die Spielplätze, die Grünanlagen und Naturbereiche soll dadurch gefördert und gestärkt werden. Die Patenschaften sollen helfen, Toleranz und Verständnis zwischen Jung und Alt, zwischen Frauen und Männern, auch von unterschiedlichen Nationalitäten, zu fördern. Patinnen und Paten beteiligen sich an der Verbesserung der Situation vor Ort. Die Übernahme einer Patenschaft ist eine ehrenamtliche Aufgabe, bei der die Patinnen und Paten den Umfang und die Schwerpunkte für ihr Engagement selbst setzen. Patinnen und Paten sind Ansprechpartner, keine Aufsichtspersonen.
Spielplatzpatenschaften für öffentliche Spielplätze werden durch die Arbeitsgemeinschaft "Spiellandschaft Stadt" an geeignete Personen vergeben. Spielplatzpatinnen und -paten sind Privatpersonen, die für die Interessen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen offen sind und den Kindern und Jugendlichen mit Respekt und Akzeptanz begegnen. Sie setzen Spielideen und Projekte um, stellen Spielkisten voller Spielzeug bereit und geben auch Hilfestellung bei Konflikten. Außerdem nehmen sie die Verbesserungswünsche der Kinder auf und leiten sie weiter. Sie tragen Sorge für den sicheren und sauberen Zustand des Spielplatzes und stehen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Baureferats (Gartenbau) in Kontakt. Einmal im Jahr wird die Arbeit der Spielplatzpatinnen und -paten bei einem Treffen im Baureferat gewürdigt.
Grünanlagenpatenschaften bieten die Möglichkeit sich für eine bestimmte Grünanlage einzusetzen. Die Patinnen und Paten können als Ansprechpartner vor Ort die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer, ihre Meinungen, Ideen und Vorschläge für die Verbesserung der Grünanlage sammeln und den Kontakt zum Baureferat herstellen. Patinnen und Paten setzen sich für Aktionen und Projekte, die in der Grünanlage stattfinden, zum Beispiel ein gemeinsames Ramadama, ein. Sie können einen definierten Bereich in der Anlage selbst pflegen und sind Vorbild im Umgang mit den Grünanlagen.
Biotoppatenschaften sind eine wertvolle Ergänzung zu den Pflegemaßnahmen des Baureferates (Gartenbau). Patinnen und Paten können durch Beobachtung der schutzwürdigen Bereiche Veränderungen feststellen und weiterleiten. Sie sammeln wichtige Informationen und informieren andere über Bedeutung und Funktion des Biotops. Sie setzen sich für die Belange des Naturschutzes ein, unterstützen bei der Umsetzung von Pflege und Entwicklungsmaßnahmen und leisten Hilfestellung bei Konflikten, Schwierigkeiten, Beschädigungen oder Verunreinigungen der geschützten Bereiche.
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