Vielfalt der Farben und Düfte mitten in der Stadt

Grünanlagen, Beete und Pflanzgefäße werden von Frühjahr bis Herbst immer wieder bepflanzt - ein stetiges Sinneserlebnis für Auge und Nase.

Frühjahrsflor
Frühjahrsflor

Jedes Jahr im Frühjahr erleben die Münchnerinnen und Münchener eine angenehme Überraschung. Quasi über Nacht erblühen die Fußgängerzonen in der Innenstadt, die Schmuckplätze und Grünanlagen in den Stadtteilen neu. Blumenbeete und Pflanzgefäße werden frisch bestückt und bieten ein Sinneserlebnis für Augen und Nasen: Farblich geschmackvoll abgestimmte Frühjahrsblumen und Zwiebeln, Tulpen, Narzissen, Blausternchen und andere zeichnen ein heiteres Bild in der Stadt und kündigen nun endgültig den Frühling an.

Pflanzgefäße finden sich nicht nur in der Fußgängerzone, auch am Hohenzollernplatz, Bahnhofsplatz und Sendlinger-Tor-Platz bereichern sie das Straßenbild. Bekannt für ihre schmuckvoll gestalteten Blumenbeete sind der Karolinenplatz, Bordeaux Platz, Weißenburger Platz, Odeonsplatz und Promenadeplatz.

Die Pracht kommt nicht von ungefähr: die Fachleute des Baureferates (Gartenbau) komponieren jedes Jahr aufs Neue bestimmte Pflanzengesellschaften, die nicht nur in der Farbgebung harmonieren, sondern auch in der Abfolge der Blühzeiten gut zueinander passen.

Die Pflanzen werden in den Kulturgärten der Stadtgärtnerei kultiviert, neue Sorten werden dort auf ihre Robustheit und Qualität erprobt. In Versuchpflanzungen werden die Neulinge auf ihre gestalterische Qualität und auf ihre Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und Schädlingen eine Vegetationsperiode intensiv beobachtet. Erst wenn sie diesen Eignungstest bestehen, werden sie ausgepflanzt. Die städtischen Gärtner produzieren nach ökologisch nachhaltigen Richtlinien: Schädlingen werden durch Nützlinge reduziert, und den Kompost für die Pflanzsubstrate stellen die Gärtner selber her.

Ein weiterer Vorteil verbindet sich mit der Pflanzenproduktion aus eigener Hand: Den Zeitpunkt der Pflanzung können die städtischen Gärtner termingerecht steuern.