Durch eine Neuordnung der Verkehrsführung von Buslinien, Individualverkehr und Taxis sollen der Harras und sein Umfeld zum lebendigen und attraktiven Zentrum Sendlings werden.
Die Umgestaltung des Platzes basiert auf dem aus einem Realisierungswettbewerb hervorgegangenen Siegerentwurf aus dem Jahre 2008 des Ateliers Philipp Koch aus Berlin.
Aufgrund der Bedeutung des Platzes und des starken öffentlichen Interesses an der Planung legte das Baureferat dem Stadtrat die Zwischenergebnisse im Juli 2009 zur Vorprojektgenehmigung vor.
Bisher ist der gesamte Bereich von Autos, Bussen und alten Tramgleisen geprägt. Seit Herbst 2010 wird nun großflächig umgestaltet. Die Albert-Roßhaupter-Straße wurde nach Süden verschwenkt, die Fahrbahnen vor der nördlichen Bebauung sind gänzlich entfallen. So wurde eine großzügige Platzfläche vor den durch den Jugendstil bzw. die Neurenaissance geprägten Fassaden ermöglicht. Die Platzfläche bietet Angebote zum Verweilen mit zwei 12 Meter langen Sitzbänken mit hölzernen Auflagen. Der neue Brunnen ist ebenfalls durch eine Bank eingefasst. Der Baumbestand wurde größtenteils in die neue Gestaltung integriert. Damit entstand im nördlichen Bereich des Harras ein urbaner Platz, der wesentlich zur Erhöhung der Wohn- und Aufenthaltsqualität beiträgt. Auch auf der Südseite vor der denkmalgeschützten Post ist eine kleinere Platzfläche entstanden.
Auf den neuen Gebäudevorflächen können Geschäftsleute ihr Angebot ausweiten. Die Verkehrsführung wurde neu geordnet. Zur U-Bahn führt je ein Aufgang auf den beiden Platzflächen und in den Arkaden der Plinganserstraße. Neue Rad- und breitere Fußwege wurden mit dem bestehenden Netz verbunden.