Sanierung des Glockenspiels am Marienplatz

Pünktlich zum 850. Stadtgeburtstag Münchens konnte die Sanierung von Glockenspiel und Rathausturm abgeschlossen werden.

Am 16. November 2007 erklangen um 11 Uhr das erste Mal nach der Sanierung wieder offiziell die Glocken im Rathausturm. Der Rathausturm, der zeitgleich instand gesetzt worden war, war wieder unverhüllt. Das Glockenspiel ist auch heute noch das größte in Deutschland und ein gern besuchtes Wahrzeichen Münchens. Am 18. Februar 1909 wurde es erstmals der Münchner Öffentlichkeit präsentiert. Im Spielwerkserker werden über zwei Etagen verschiedene Ereignisse der Münchner Stadtgeschichte figürlich dargestellt.

Über die Jahrzehnte hatten Luftverschmutzung und Korrosion den 43 Glocken sowie dem Glockenstuhl stark zugesetzt. Eine Restaurierung der Touristenattraktion war unausweichlich. Da das dazu nötige Geld, 750.000 Euro, im Stadtsäckel fehlte, wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Den Spenden der Münchner Bürgerschaft von rund 660.000 Euro ist es zu verdanken, dass die Sanierung der Glocken rechtzeitig zum 850. Stadtgeburtstag fertig gestellt werden konnte.

Alle Glocken waren für die Sanierung ausgebaut worden. Während die kleineren Glocken über das Treppenhaus nach unten gebracht werden konnten, mussten zum Ein- und Ausbau der großen Glocken Teile eines Turmfensters entfernt werden. Ein mächtiger Autokran hob die Glocken und verlud sie zum Abtransport in eine holländische Glockengießerei, wo sie sorgfältig gereinigt und mit Hilfe modernster Technik neu gestimmt wurden. Der Wiedereinbau der Glocken erfolgte dann in den neu gefertigten Glockenstuhl aus Edelstahl.

 
Glocken vor der Sanierung
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Glocken vor der Sanierung

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Ausbau der Glocken
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Ausbau der Glocken

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Das neue Glockenspiel
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Das neue Glockenspiel

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Blick in den Glockenturm
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Blick in den Glockenturm

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Eine neue Glocke
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Eine neue Glocke

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Das Schaltwerk
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Das Schaltwerk

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