Generalsanierung des Lenbachhauses

Die Generalsanierung der alten Gebäudeteile, ein Neubau und ein weltweit einzigartiges Beleuchtungskonzept lassen die Kunstsammlung des Lenbachhauses künftig in einem völlig neuen Licht erscheinen.

Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt München hat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2009 die Ausführungsgenehmigung für die Generalsanierung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus erteilt.

Die Generalsanierung umfasst die komplette Sanierung der historischen Gebäudeteile sowie einen Neubau an der Südwestseite durch das Architekturbüro Foster + Partners. Die Landeshauptstadt München investiert einen Betrag von insgesamt 58,5 Mio. Euro in die notwendige museale und technische Ertüchtigung des Hauses. So kann das Lenbachhaus die ständig wachsende Zahl von Gästen aufnehmen und seine bedeutenden Sammlungen unter angemessenen ästhetischen und konservatorischen Standards weiterhin zugänglich machen.

Neu ist der bisher weltweit einzige und umfangreichste Einsatz von LED-Technologie in einem Museum. Alle Ausstellungsräume werden mit dieser zukunftsweisender Technologie ausgestattet, um ein Beleuchtungssystem zu ermöglichen, dass ohne die Emission von UV-Licht auskommen wird. Zudem bietet die unbegrenzte Steuerung von Farbtemperatur und Helligkeit eine optimale Präsentation der Kunstwerke. Mittelfristig werden im Vergleich zu konventionellen Leuchtsystemen deutliche Energie- und Kosteneinsparungen erwartet.

Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt München hat in der Sitzung vom 31.03.2011 der Realisierung der musealen Allgemeinenbeleuchtung mit LED zugestimmt. Die Gesamtkosten betragen 4,3 Mio Euro. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Massnahme mit 2 Mio. Euro. Der Förderverein Lenbachhaus e. V. stellt 1.8 Mio. Euro zur Verfügung. Dafür sei allen Mitgliedern des Fördervereins und Freunden des Hauses herzlich gedankt!

Die Baufertigstellung ist für September 2012, die Einrichtung und der Probebetrieb durch das Lenbachhaus sowie die Eröffnung sind für Mitte Frühjahr 2013 geplant.

 
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Visualisierung: das "neue" Lenbachhaus

(Foster und Partners)

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