Eine Umgehungsstraße führt zur Entlastung des Stadteilzentrums. Gleichzeitig gewinnt der Ortskern durch die Schaffung einen verkehrsberuhigten Bereich und Grünflächen an Aufenthaltsqualität und Attraktivität.
Die Nordumgehung Pasing ändert das Hauptstraßennetz im Münchner Westen ganz entscheidend. Sie übernimmt anstelle der Achse Bodensee-/Landsberger Straße die Bundesstraßenfunktion der B2. So gelingt eine wirkungsvolle Ortskernumgehung des Pasinger Stadtteilzentrums, das bisher vom Durchgangsverkehr sehr stark beeinträchtigt war. Die geringere Verkehrsbelastung ermöglicht eine Neugestaltung und damit eine deutliche Aufwertung der Straßen und Plätze in diesem Bereich. In diesem Zusammenhang wird auch die Trambahnlinie 19 über den Pasinger Bahnhof geführt.
Hauptziel der Umgestaltung des Pasinger Zentrums ist die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und die Steigerung von Attraktivität und Kaufkraftbindung. Dazu werden die Bäcker- und Gleichmannstraße zu einem verkehrsberuhigten Geschäftsbereich umgebaut und mit dem Marienplatz, dem Bahnhofsplatz und dem Rathausplatz gestalterisch aufgewertet.
Der Marienplatz und der Bahnhofsplatz werden als urbane "Stadtplätze" klare Akzente setzen und sich von den Straßenzügen unterscheiden.
Im Bereich des historischen Rathauses wird ein grüner Platz entstehen, der dem Verweilen dient und sich dem alten Rathaus zuordnet. Die dort vorhandenen drei großen alten Bäume betonen den "grünen Charakter" des Rathausplatzes.
Baubeginn war im April 2008, die Verkehrsfreigabe der Nordumgehung soll bis Ende 2012 erfolgen, die letzten Restarbeiten werden bis Herbst 2014 abgeschlossen sein.
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