Neugestaltung des Oberangers

Die neue Ordnung der Angerfläche erhöht Attraktivität und Aufenthaltsqualität im Angerviertel.

Flanieren oder gemütlich im Freien sitzen: Der Oberanger ist wieder als ein attraktiver öffentlicher Raum erlebbar. Mit dem Neubau des Angerhofes, ein Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage anstelle des alten Parkhauses aus den sechziger Jahren, eröffnete sich die Chance, den Oberanger stadtgestalterisch neu zu ordnen und aufzuwerten. Eine wesentliche Voraussetzung zur Steigerung der Aufenthaltsqualität war der Rückbau der Anliegerstraße und Parkplätze auf der Westseite.

Grundgedanke der Landschaftsarchitekten war, den Charakter des großzügigen Angers, ein langgestreckter Grünraum, zu betonen. Entlang der breiten Fußgängerbereiche mit Platz für Freischankflächen erstrecken sich großzügige Rasenflächen. Neue Spitzahorne ergänzen den Baumbestand und verstärken den Angercharakter. An den notwendigen Zufahrten für Anlieger, Feuerwehr und der Überfahrt zur Schmidstraße entstanden „Nischen“: Unterschiedlich große Felder, die mit Sitzelementen ausgestattet sind.

Ein Wahrzeichen des Oberangers hat einen neuen Platz gefunden: Das „Mädchen auf der Schildkröte“. Der 1971 errichtete Brunnen des Künstlers Jean Henninger rückte vom Rand näher zur Angermitte. Ein frisch gepflanzter japanischer Schnurbaum und die Sitzwürfel runden das kleine Ensemble ab.

Der neugestaltete Oberanger macht ein Stück Stadtgeschichte wieder ablesbar und schafft zusammen mit Rindermarkt und St.-Jakobs-Platz eine neue stadträumliche Qualität im Angerviertel.

 

Eindrücke vom neu gestalteten Oberanger

Oberanger: Freiflächengestaltungsplan
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Oberanger: Freiflächengestaltungsplan

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Der neu gestaltete Anger in Richtung Norden
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Der neu gestaltete Anger in Richtung Norden

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Mädchen auf Schildkröte (Jean Henninger)
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Mädchen auf Schildkröte (Jean Henninger)

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