Auf dem zentralen Platz vor dem Verkehrsmuseums auf der Theresienhöhe entstand ein neuer Platz für Veranstaltungen. Wahrzeichen ist die Skulptur "Sweet Brown Snail".
Im Juni 2006 wurde das Baureferat vom Stadtrat beauftragt, die Platzbereiche rund um die drei denkmalgeschützten Hallen des Verkehrszentrums herzustellen. Die Arbeiten wurden in enger Abstimmung mit dem Deutschen Museum durchgeführt.
Der zentrale, quadratische Platz vor Halle 1 und 2 wurde für Veranstaltungen frei von Einbauten gehalten. Eine Besonderheit stellt der Bodenbelag dar: Der helle Dolomit ist sehr eben und damit auch für Bürgerinnen und Bürger mit Mobilitätseinschränkung gut benutzbar. Als Bänderung leitet der Naturstein in die anschließenden Gehbahnen mit Kunststeinplatten über. An den Flächen bei der Halle 3 und der ehemaligen Kongresshalle konnte der Baumbestand erhalten und mit Neupflanzungen ergänzt werden.
Eine 4,50 Meter hohe Schneckenskulptur der amerikanischen Künstler Jason Rhoades und Paul McCarthy am Rande des Platzes steht in ironischem Gegensatz zum Traum von Geschwindigkeit, verkörpert aber gleichzeitig mit ihrem tragbaren Haus die ewige Sehnsucht nach unbegrenzter Mobilität, wofür die Ausstellungsobjekte im Verkehrszentrum stehen.
Durch die Maßnahme entstand ein für jedermann zugänglicher öffentlicher Raum, der die Museumshallen, den Bavariapark, den Biergarten und die ehemalige Kongresshalle erschließt.
Foto: Heinz Grünberger