(18.05.2012) Stadträtin Sabine Nallinger eröffnet in Vertretung von Oberbürgermeister Christian Ude gemeinsam mit Gartendirektor Michael Brunner, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Gartenbau, und Astrid Schweizer, Kinderbeauftragte des Bezirksausschusses 16 Ramersdorf/ Perlach den zweiten Bauabschnitt der Grünanlage „Im Gefilde“. Die Eröffnung findet im Rahmen eines Kinderfestes des Bezirksausschusses 16 statt. Die 21 Hektar umfassende Grünanlage „Im Gefilde“ zwischen Waldperlach und Neuperlach entstand in zwei Bauabschnitten auf Grundlage eines im Jahr 2002 von der Stadt München ausgelobten Realisierungswettbewerbs. Der nun fertiggestellte Teil zeichnet sich durch vielfältige Freizeit- und Erholungsangebote für Jugendliche aus. Eine Besonderheit ist die multifunktionale Skateanlage mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus. Die Grünanlage ist mit der U-Bahnlinie 5 und der S-Bahnlinie 6, Haltestelle Neuperlach-Süd zu erreichen. Der Zugang erfolgt über den Otto-Hahn-Ring/Ecke Arnold-Sommerfeld-Straße.
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(23.04.2012) Am 24. April beginnt die Sanierung eines Dachrinnenfallrohres am Münchner Karlstor. Das unter Putz liegende, gusseiserne Rohr ist durch Korrosion undicht geworden und muss an den schadhaften Stellen ausgetauscht werden. Dazu wird an der südlichen Seitenwand des mittleren Torbogens in ca. sechs Metern Höhe die Wand geöffnet und nach Abschluss der Arbeiten wieder verputzt und gestrichen. Während der Arbeiten wird die Baustelle durch einen Zaun gesichert. Die Arbeiten werden voraussichtlich in der Woche vom 14. Mai abgeschlossen.
Das Karlstor ist neben dem Isartor und Sendlinger Tor eines der drei erhaltenen historischen Stadttore. Es entstand im Zuge der zweiten Stadtbefestigung zwischen 1285 bis 1347 und wurde erstmals 1302 urkundlich erwähnt. Das ursprünglich Neuhauser-Tor genannte, und in seiner Geschichte immer wieder umgestaltete Bauwerk markiert heute den Beginn der Münchner Fußgängerzone.
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(18.04.2012) Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am 17. April 2012 der Verleihung der insgesamt 33 Preise des Wettbewerbes „Mehr Grün für München“ zugestimmt. Eine Gutachterkommission, die sich aus elf Personen des öffentlichen Lebens, der Politik und der Wirtschaft zusammensetzt, wählte die Preisträger aus verschiedenen Bewertungsgruppen aus. Insgesamt standen 50 eingereichte Objekte zur Auswahl, von denen 46 in die engere Wahl kamen. Für den Wettbewerb wurden Preisgelder im Wert von 7.375 Euro vergeben.
Am 23. Juli 2012 überreicht voraussichtlich Bürgermeister Monatzeder in einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus die Preise an die Preisträger.
Mit Beschluss vom 17. Dezember 1974 hat der Stadtrat den Wettbewerb für vorbildliche Vorgarten- und Hofbegrünungen in der Landeshauptstadt München eingeführt.
Damit soll die Eigeninitiative der Wohnbevölkerung Münchens gefördert und unterstützt werden, ihre Vorgärten und Höfe zu gestalten, um so einen Beitrag zu leisten, die Aufenthaltsqualität, das Wohnumfeld sowie die Stadtgestaltung zu verbessern.
Der Wettbewerb gliedert sich in sechs Bewertungsgruppen:
- vorbildliche Gestaltung der Vorgärten
- vorbildliche Gestaltung der Außenanlagen
- vorbildliche Gestaltung der Gewerbeflächen
- vorbildliche Gestaltung der Höfe
- vorbildliche persönliche Leistungen
- vorbildliches kinderfreundliches Wohnumfeld
In allen Preiskategorien des aktuellen Wettbewerbes fanden sich dabei repräsentative und vorbildliche Beiträge. Aufgrund der Vielfältigkeit und hohen Qualität der eingereichten Projekte konnte die Jury in den Kategorien Außenanlagen, Gewerbeflächen, Höfe und vorbildliches, kinderfreundliches Wohnumfeld jeweils mehrere erste Preise vergeben.
Besondere Beachtung fand in diesem Wettbewerbsturnus die Entwicklung und Pflege naturnaher Gärten. Hier vergab die Jury in der Kategorie Außenanlagen einen Sonderpreis in Höhe von 750 Euro.
Das Baureferat wurde vom Bauausschuss beauftragt, den Wettbewerb weiter im Zweijahresturnus durchzuführen.
Anmeldungen für den nächsten Wettbewerb 2012 - 2013 sind beim Baureferat (Gartenbau) unter dem Kennwort "Mehr Grün für München" und der Adresse des Objektes ab sofort per Postkarte, Anruf, Fax oder E-Mail möglich: Baureferat (Gartenbau), Friedenstraße 40, 81671 München, Telefon 2 33-6 03 63, Fax 2 33-6 03 45, E-Mail: rita.niedersuess@muenchen.de.
Grüner, schöner, lebenswerter - der Wettbewerb "Mehr Grün für München"
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(16.04.2012) Heute beginnt das Baureferat (Gartenbau) mit den Aufwertungsarbeiten am Jakob-Gelb-Platz in Untergiesing. Einem Antrag auf Verschönerung des Bezirksausschusses 18 Untergiesing-Harlaching folgend, hat das Baureferat (Gartenbau) im Sommer 2010 die Anwohnerinnen und Anwohner nach ihrer Meinung befragt. In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss sammelte das Baureferat (Gartenbau) in rund 50 intensiven Einzelgesprächen Informationen zur Situation am Platz sowie Ideen und Anregungen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Die Ergebnisse der Befragung, die Zielformulierung und der darauf basierende Entwurf für die Gestaltung wurden mit dem Bezirksausschuss 18 Untergiesing-Harlaching diskutiert und abgestimmt.
Der vorhandene Sitzplatz wird um zwei Bänke und ein Blumenbeet erweitert. Mit einer Holzfigur erhält der Spielbereich einen unverwechselbaren Blickfang. Eine Rutschenkombination für Kleinkinder und die Bepflanzung des Spielbereiches werden passend hierzu gestaltet. Blütensträucher schirmen den Aufenthaltsbereich zur Pilgersheimer Straße ab und zwei neue Bäume sorgen für zusätzlichen Schatten.
Die Bauarbeiten enden voraussichtlich zum 8. Juni 2012.
Für auftretende Belästigungen während der Bauzeit wird um Entschuldigung gebeten.
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(12.04.2012) Am Neuen Rathaus am Marienplatz werden – wie jedes Jahr – die Fassaden überprüft, um etwaige Schäden am Naturstein rechtzeitig erkennen und erfassen zu können. Aus Verkehrssicherheitsgründen werden die leicht zu behebende Schäden sofort im Zuge der Fassadenbefahrung beseitigt. Ab dem 16. April wird an voraussichtlich fünf Werktagen in der Zeit von 7 Uhr bis 18 Uhr an verschiedenen Abschnitten eine Hebebühne stehen, mit deren Hilfe Fachleute die Fassade untersuchen. Die Turmuntersuchung mit einer 84 Meter hohen Hebebühne findet voraussichtlich am 8. Mai statt.
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(4.4.2012) In den nächsten Wochen werden die vom Baureferat betreuten öffentlichen Brunnen von ihrer Winterverschalung befreit, gereinigt und aufgedreht. Rund 4.400 Quadratmeter Holzabdeckung waren notwendig, um die Münchner Brunnen vor den Wintereinflüssen zu schützen. Spätestens Mitte Mai können sich die Münchnerinnen und Münchner wieder an den 185 städtischen, vom Baureferat betreuten Brunnen erfreuen. Die diesjährige Brunnensaison wird am Gründonnerstag, 5. April, um 11 Uhr am instandgesetzten Sendlinger-Tor-Platz-Brunnen vor der Matthäuskirche innerhalb der Trambahnwendeschleife eröffnet. Die mittlerweile 40 Jahre alte Brunnenanlage am Sendlinger-Tor-Platz wurde im letzten Jahr umfangreich saniert. Die Abdichtung der Brunnenstube war nicht mehr intakt, so dass Oberflächenwasser in die Stube eindrang. Für die Sanierung der Abdichtung wurde die gesamte Modellierung der Brunnenoberfläche abgetragen und anschließend rekonstruiert. Zudem wurde die Brunnentechnik
größtenteils erneuert. Die ursprüngliche Fontänenhöhe von 3,50 Meter wird nun wieder erreicht. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Davon wurden 200.000 Euro mit Mitteln des Kulturbaufonds gefördert. Der Verwaltungsausschuss des Kulturbaufonds empfahl einstimmig die Förderung, damit der Brunnen am Sendlinger-Tor-Platz in seiner identitätsstiftenden und städtebaulich prägenden Funktion wieder hergestellt werden kann.
Die Brunnenanlage mit ihrem Becken misst im Durchmesser 18,60 Meter, mit einer Fläche von 320 Quadratmetern. Damit gehört der Brunnen zu den größten Brunnenanlagen Münchens. Der Beckenrand des Brunnens geht nahtlos in die anschließende gepflasterte Platzfläche über. Die unmittelbare Berührung mit dem Wasser ist möglich und wird speziell von Kindern begeistert angenommen. Der Boden ist hügelig mit Großsteinpflaster modelliert. Im Kreis angeordnet springen fünf Fontänen etwa 3,50 Meter hoch um eine sechste in der Mitte. In der Mulde zwischen den Hügeln sind fünf weitere kleinere Qualler wie Wassertupfen angeordnet. Mit dem Bau der U-Bahn und der veränderten Verkehrsführung am Sendlinger-Tor-Platz (für die Olympischen Sommerspiele 1972) wurde ein Umbau der Platzfläche erforderlich. Der Stadtrat beschloss daher im Juli 1970, im Zuge der neuen Platzgestaltung auch eine zeitgemäße Brunnenanlage zu errichten. Im Rahmen eines Künstlerwettbewerbs wurde 1971 der Bildhauer Heiner Schumann mit der Gestaltung des Brunnens beauftragt. Der Brunnen wurde am 28. Mai 1972 in Betrieb genommen.
Brunnen in München - jährliches Erwachen aus dem Winterschlaf ⇒
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(23.03.2012) Die Münchnerinnen und Münchener erleben jedes Jahr eine angenehme Überraschung. Quasi über Nacht erblühen die Fußgängerzonen in der Innenstadt, die Schmuckplätze und Grünanlagen in den Stadtteilen aufs Neue. Ähnlich wie in den letzten beiden Jahren können die Gärtnerinnen und Gärtner des Baureferates (Gartenbau) die Pflanzgefäße Ende März aufstellen.
Die Blumenbeete und Pflanzgefäße sind wieder frisch bestückt und bieten ein Sinneserlebnis für Augen und Nasen: Farblich geschmackvoll abgestimmte Frühjahrsblumen und Zwiebeln, Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Stiefmütterchen und Vergißmeinnicht zeichnen ein heiteres Bild in der Stadt und kündigen nun endgültig den Frühling an. Pflanzgefäße finden sich nicht nur in der Fußgängerzone, auch am Hohenzollernplatz, Bahnhofsplatz und Sendlinger-Tor-Platz bereichern sie das Straßenbild. Bekannt und beliebt für ihre schmuckvoll gestalteten Blumenbeete sind der Karolinenplatz, Bordeauxplatz, Weißenburger Platz, Odeonsplatz und Promenadeplatz.
Die Pracht kommt nicht von ungefähr: Die Fachleute des Baureferates (Gartenbau) komponieren jedes Jahr aufs Neue bestimmte Pflanzengesellschaften, die nicht nur in der Farbgebung harmonieren, sondern auch in der Abfolge der Blühzeiten gut zueinander passen. Die Pflanzen werden in den Kulturgärten der Stadtgärtnerei kultiviert, neue Sorten werden dort auf ihre Robustheit und Qualität erprobt. In Versuchpflanzungen werden die Neulinge auf ihre gestalterische Qualität und auf ihre Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und Schädlingen eine Vegetationsperiode intensiv beobachtet. Erst wenn sie diesen Eignungstest bestehen, werden sie ausgepflanzt. Die städtischen Gärtner produzieren nach ökologisch nachhaltigen Richtlinien: Schädlinge werden durch Nützlinge reduziert. Den Kompost für die Pflanzsubstrate stellen die Gärtner selbst her. Ein weiterer Vorteil verbindet sich mit der Pflanzenproduktion aus eigener Hand: Den Zeitpunkt der Pflanzung können die städtischen Gärtner termingerecht steuern. Damit ist garantiert, dass von Ende März bis Mitte Mai der Frühjahrsflor in München präsentiert und intensiv gepflegt wird, was nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den zahlreichen Gästen der Stadt gut gefällt.
Frühjahrsflor 2012 in Zahlen:
Anzahl der Zwiebelpflanzen für die “Mobilen Pflanzgefäße“: 53.780 Zwiebeln
Anzahl der Zwiebelpflanzen für die “Wechselflor-Beete“. 84.640 Zwiebeln
Anzahl der Zwiebelpflanzen für Schulen/Friedhöfe/Parkanlagen: 165.210 Zwiebeln
Summe Zwiebelpflanzen 2010: 303.630 Zwiebeln
Anzahl der frühjahrsblühenden Pflanzen (Viola, Bellis, Myosotis etc.) 174.420 Pflanzen
Anzahl der “Mobilen Gefäße“: 498 Gefäße
Standorte der “Mobilen Gefäße“: 28 Standorte
Flächen der “Wechselflor-Beete“: 3.380 m²
Standorte der “Wechselflor-Beete“: 22 Standorte
Münchens grüne Daumen - die Arbeit der Stadtgärtner im öffentlichen Raum ⇒
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(16.03.2012) Das Baureferat erneuert die Dachdeckung des Neuen Rathauses von der Mitte der Weinstraße bis zum Glockenspielturm am Marienplatz. Außerdem werden parallel dazu die Fassadenflächen entlang der südlichen Weinstraße einschließlich des Erkerturms an der Ecke Weinstraße/Marienplatz nach den Vorgaben des Denkmalschutzes gereinigt und ausgebessert. Gerüste werden nur in dem von den Fassadenarbeiten betroffenen Abschnitt Weinstraße bis einschließlich Erkerturm aufgestellt. Die Gerüstbauarbeiten beginnen am 19. März 2012. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich Anfang November 2012 abgeschlossen werden. Für auftretende Belästigungen wird um Verständnis gebeten.
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