Der Stachus-Brunnen
Der runde Springbrunnen am Münchner Stachus wurde 1972 erbaut. Der Entwurf stammt von Bernhard Winkler. Grund für den Bau war die Eröffnung der Fußgängerzone und die Inbetriebnahme der S-Bahn zur Olympiade im Jahr 1972.
Der Stachus-Brunnen
Der runde Springbrunnen am Münchner Stachus wurde 1972 erbaut. Der Entwurf stammt von Bernhard Winkler. Grund für den Bau war die Eröffnung der Fußgängerzone und die Inbetriebnahme der S-Bahn zur Olympiade im Jahr 1972.
Der Stachus-Brunnen
Heute ist der runde Springbrunnen mit seinen Steinquadern ein beliebter Ort zum Verweilen zu jeder Tages- und Nachtzeit - wenn die Nacht hereinbricht, wird der Brunnen stimmungsvoll beleuchtet. An heißen Sommertagen dient er dem einen oder anderen Passanten sogar als kühle Erfrischung.
Der Richard-Strauß-Brunnen
Am Richard-Strauß-Brunnen spazieren viele Passanten vorbei, denn er liegt direkt in der Fußgängerzone in der Neuhauserstraße. 1962 wurde er von Hans Wimmer fertiggestellt. Der säulenartige Brunnen, der den Komponisten Richard Strauß ehren soll, wird auch "Salome-Brunnen" genannt, da in die Säule Szenen aus der Oper "Salome" als Reliefs dargestellt sind.
Der Wittelsbacherbrunnen am Lenbachplatz
Die imposante Brunnenanlage steht in der Nähe des Lenbachplatzes und wurde um 1893 erbaut. Die Idee, einen Monumentalbrunnen zu erschaffen, hatte der Bildhauer Adolf von Hildebrand. Die Anlage wurde von der Stadtgemeinde München gestiftet.
Der Wittelsbacherbrunnen am Lenbachplatz
Die Brunnenanlage wurde auf den Resten der ehemaligen Stadtmauer erbaut und erinnert an die klassische Antike, die im 19. Jahrhundert wiederbelebt wurde. Anlass für den Brunnenbau war die Fertigstellung der Quellwasserleitung aus dem Mangfallgebiet, die München bis heute mit Trinkwasser versorgt.
Der Brunnen vor der Frauenkirche
Die Brunnenanlage der Frauenkirche wurde 1972 nach den Plänen des Architekten Bernhard Winkler erbaut. Die Anlage auf dem Vorplatz der Kirche bietet reichlich Sitzgelegenheiten und dient als Ruheplatz für Münchner und Touristen.
Der Wittelsbacherbrunnen in der Residenz
Neben dem Wittelsbacherbunnen am Lenbachplatz gibt es noch einen weiteren Brunnen, der nach dem bayerischen Herrschergeschlecht benannt ist: die Brunnenanlage im Brunnenhof der Münchner Residenz. Oben thront die Bronzestatue Herzog Ottos I., der erste bayerische Herzog aus dem Haus der Wittelsbacher. Im Sommer dient der Brunnenhof als Open-Air-Location, in der wegen dem historischen Ambiente vor allem klassische Konzerte veranstaltet werden.
Der Rindermarktbrunnen
Die Brunnenanlage am Rindermarkt in der Altstadt wurde von Josef Henselmann 1964 erbaut. Da der Platz bis zum 19. Jahrhundert als Viehhandelsplatz genutzt wurde, stehen hier heute drei in Bronze gegossene Rinder-Figuren, die über die terrassierte Brunnenlandschaft blicken.
Brunnen am Sendlinger Tor
Nach einer Generalsanierung sprudelt der Brunnen am Sendlinger Tor seit dem Frühjahr 2012 wieder in voller Pracht. Bis zu 3,5 Meter hoch sprühen die Wasserfontänen inmitten der Straßenbahn-Wendeschleife. Die Anlage ist ein Werk des Bildhauers Heiner Schumann und bereits seit 1972 in Betrieb.
Die Springbrunnen im Hofgarten
Im 1613 geschaffenen Münchner Hofgarten existieren insgesamt vier gleiche Springbrunnen, die aus der Zeit von 1822 stammen und von Leo Klenze entworfen wurden.
Der Wandbrunnen im Dianatempel
Im Hofgarten befindet sich der Dianatempel. Er wurde von Heinrich Schön 1615 angelegt. Im Innern des Tempels sind vier Wandbrunnen angebracht, die reich mit Muscheln und Mosaiken verziert sind.
Der Neptunbrunnen
Der Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten wurde 1937 nach der Idee von Josef Wackerle errichtet. Neptun, der Meeresgott aus der griechischen Mythologie, ist mit Dreizack und einem Pferd mit Fischflosse dargestellt.
Das Brunnenbuberl
Der Jugendstilbrunnen mit dem lustigen Brunnenbuberl befindet sich in der Nähe des Karlsplatzes, in der Fußgängerzone Neuhauserstraße. 1895 erbaute Matthias Gasteiger den frechen Satyr, der einen nackten Buben mit Wasser bespritzt. Der Legende nach hat Prinzregent Luitpold darum gebeten, die Blöße des Buben mit einem Feigenblatt zu bedecken. Seine Bitte wurde jedoch ausgeschlagen.
Der Fischbrunnen
Auf dem Marienplatz steht der Fischbrunnen, einer der ältesten Brunnen in München und ein beliebter Treffpunkt für Münchner und Touristen. Der Bildhauer Konrad Knoll hat ihn 1886 mit zahlreichen Details geschaffen. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, wurde er um 1950 - wenn auch weniger prachtvoll - wieder aufgebaut.
Der Name des Brunnens lässt auf seine Geschichte schließen: Im Mittelalter fand hier ein Fischmarkt statt und in einem Brunnen wurden die Behälter mit den Fischen aufbewahrt. Heute erfüllt der Fischbrunnen noch eine weitere Tradition: Jedes Jahr an Aschermittwoch werden hier die Geldbeutel gewaschen. Dieses Ritual soll vor Geldsorgen bewahren.
Der Ida-Schumacher-Brunnen auf dem Viktualienmarkt
Insgesamt stehen acht Springbrunnen auf dem Viktualienmarkt, davon erinnern sechs an populäre Münchner Schauspieler. Der Brunnen Ida Schuhmacher wurde 1977 aufgestellt. Er ist der Komödiantin gleichen Namens gewidmet, die durch die „Ratschkathl“ berühmt wurde und im Jahr 1956 starb.
Der Liesl-Karlstadt-Brunnen auf dem Viktualienmarkt
Die Brunnenanlage wurde 1961 von Hans Osel errichtet. Genau wie der Ida-Schuhmacher-Brunnen ist er einer Schauspielerin gewidmet. Liesl Karlstadt hieß eigentlich Elisabeth Wellano und bildete mit Karl Valentin das wohl berühmteste Münchner Komikerduo.
Der Roider-Jackl-Brunnen auf dem Viktualienmarkt
Den Brunnen zu Ehren Roider Jackls hat ebenfalls Hans Osel erbaut. Seit 1977 leistet er dem Liesl-Karlstadt-Brunnen und dem Ida Schuhmacher-Brunnen Gesellschaft. Roider Jackl war ein bekannter bayerischer Volkssänger, der 1975 starb.
Der Weiß-Ferdl-Brunnen auf dem Viktualienmarkt
Josef Erber ist für den Bau des Weiß-Ferdl-Brunnens verantwortlich, der 1953 am Viktualienmarkt aufgestellt wurde. Auch dieser Brunnen ist eine Hommage an einen populären bayerischen Volkssänger. Weiß Ferdl starb 1949 in München.
Der Elise-Aulinger-Brunnen auf dem Viktualienmarkt
Die Figur des Elise-Aulinger-Brunnens wurde 1977 von Toni Rückel erschaffen und erinnert an die gleichnamige Münchner Schauspielerin. Der fünfte Figurbrunnen am Viktualienmarkt ist dem berühmten Münchner Volkssänger und Humoristen Karl Valentin gewidmet. Am Tag der Fototour war der Valentin-Brunnen jedoch wegen Restaurationsarbeiten abgebaut. Ein Bild vom Karl-Valentin-Brunnen folgt demnächst.
Die Brunnen am Geschwister-Scholl-Platz
Die beiden Brunnen vor dem Hauptgebäude der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität wurden in den Jahren 1842 bis 1844 nach der Idee von Friedrich von Gärtner geschaffen, der sich von den Brunnen auf dem Petersplatz in Rom inspirieren ließ. Deshalb werden die Brunnen auch häufig "Römische Brunnen" genannt.
Der Brunnen vor dem Friedensengel
Die Brunnenanlage am Friedensengel ist Teil der Maximiliansanlagen in Bogenhausen und wurde 1899 anlässlich des 25. Jahrestages des Friedensschlusses mit Frankreich auf der Prinzregentenstraße eingeweiht. Die Anlage zeigt vier menschenähnliche Fabelwesen, die auf wasserspeienden Fischen reiten. In der Mitte des Beckens entspringt eine große Fontäne aus einer Gesteinsformation.
Der runde Springbrunnen am Münchner Stachus wurde 1972 erbaut. Der Entwurf stammt von Bernhard Winkler. Grund für den Bau war die Eröffnung der Fußgängerzone und die Inbetriebnahme der S-Bahn zur Olympiade im Jahr 1972.
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