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Kunstareal München

Kunstareal München Panorama, Foto: Kunstareal München

Sonderveröffentlichung von muenchen.de mit dem Förderkreis Kunstareal

Kunst, Kultur und Wissen erlebt man gleichermaßen auf dem Kunstareal München. Im Stadtviertel Maxvorstadt, rund um den Königsplatz und die Pinakotheken, können Besucher Angebote von Museen, Galerien und Hochschulen wahrnehmen. Dazu gehören Schätze aus der Antike und Meisterwerke wie "Der blaue Reiter", aber genau so auch spektakuläre Funde wie der kleinste und größte Dinosaurier Bayerns.

Das Herz für Kreativität, Lebenslust und Wissen

Kunstareal Luftbild, Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München

16 Museen und Ausstellungshäuser, mehr als 40 Galerien und Kulturinstitutionen und sechs Hochschulen engagieren sich in enger Zusammenarbeit, ihr umfangreiches Angebot bekannter zu machen.

Das Projekt Kunstareal München erstreckt sich von der Heßstraße im Norden, der Türkenstraße im Osten, der Karlstraße im Süden und der Richard-Wagner-/Enhuberstraße im Westen.

Auf circa 66 Hektar können Besucher Kunst von der Antike bis zur Gegenwart erleben. Dieses breite Spektrum macht das Projekt so einzigartig und sehenswert.

Museen auf dem Kunstareal München

Weitere Institutionen und Einrichtungen auf dem Kunstareal

Neben den Museen gibt es viele Einrichtungen, die einen Zugang zu Kunst, Kultur und vor allem Wissen bieten. Thematische Veranstaltungen und Ausstellungen bieten zum Beispiel das Doerner-Institut, die Bayerische Staatsgemäldesammlungen, die Galerien am Kunstareal, das Max Beckmann Archiv, der BDA Bayern (Bund Deutscher Architekten) oder das Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Aber auch die Evangelische Landeskirche, St. Markus und das Oskar von Millerforum beteiligen sich am kulturell bunten Angebot des Kunstareals.

Video: Im Kunstareal werden Besucher mit einem Begleitsystem zu den einzelnen Institutionen geführt. 21 Stelen weisen den Weg.

Standort Maxvorstadt

Das Projekt Kunstareal München verdankt seine Entstehung der ungewöhnlichen Entwicklung des Stadtviertels Maxvorstadt. Der nach dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph benannte Stadtteil ist die erste planmäßige Stadterweiterung Münchens gewesen. Nach 1825 wurden hier zahlreiche kulturelle und künstlerische Einrichtungen, Museen und Kunstsammlungen errichtet. Hochschulen wie zum Beispiel die Ludwig-Maximilians-Universität oder die Technische Universität siedelten sich hier ebenso an.

Über Jahrzehnte entfaltete sich ein Zentrum für Kunst, Kultur und Wissen, das 2002 mit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne und 2009 mit dem Museum Brandhorst versuchte, seinen Status als solches auch international zu festigen. Der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München beschlossen 2009, die Kraft der einzelnen Institutionen miteinander zu verflechten, um dieses Ziel mit geballter Kraft voranzutreiben – die Geburtsstunde des Kunstareals München, das die dort gelegenen Einrichtungen aus Kunst, Kultur und Wissen zu einem Projekt zusammenfasst.

Mitgestaltung durch die Öffentlichkeit

Alte Pinakothek Wiese, Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München

Das Engagement des Kunstareals München kommt nicht nur Besuchern der Galerien und Museen zugute, sondern auch den vielen Münchnern, die im Umkreis und Maxvorstadt leben. Denn zwischen den einzelnen Institutionen findet auch der ganz normale Alltag der Münchner statt. So kommt es nicht von ungefähr, dass sich die Begründer des Projektes sich für ihre Meinung und Ideen interessieren. In Form von Workshops, Befragungen und Bürgergutachten entwickelt sich die Planung für das Kunstareal stets nah an den Menschen, die das kulturelle Angebot gern in Anspruch nehmen.

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