Das Casino auf der Roseninsel ist eine Villa von anmutiger Verspieltheit auf einer Insel bezaubernder Schönheit. König Maximilian II. ließ sich das Casino im 19. Jahrhundert als Sommerhaus auf der einzigen Insel im Starnbergersee erbauen. Es gewinnt seinen Charme jedoch nicht nur durch seinen pompejanisch-bayerischen Stil. Denn vor allem die umliegende Parkanlage, welche der bedeutende deutsche Gartenbauarchitekt Peter Joseph Lenné damals für den König entwarf, verleiht der Insel ihren Reiz. Das Herzstück dieser Anlage bildet ein pittoreskes Rosengärtchen, welches der Insel seinen Namen gibt.
Auch der Sohn Maximilians, Ludwig II, schätzte die idyllische Atmosphäre der abgeschiedenen Insel und empfing hier Gäste wie Zarin Maria Alexandrowna oder Richard Wagner. Besonders aber liebte Ludwigs kaiserliche Cousine Elisabeth die Insel. "Sissi" verbrachte auch während Ludwigs Abwesenheit viel Zeit zwischen den duftenden Rosenstöcken. Heute kann das Casino als Museum besucht und der so genannte ‚Gartensaal' sogar für Festlichkeiten wie Trauungen gebucht werden.




