Der Schlosspark Nymphenburg in München entstand – zeitgleich zum Bau des Schlosses – als ein barocker Garten zwischen 1715 und 1726. Die Anlage konzipierte Dominique Girard mit Unterstützung von Joseph Effner, die eigentlich zwei Parks entwarfen. Zum einen den streng geometrisch angelegten Barockgarten und zum anderen einen daran anschließenden, frei gestalteten Waldpark.
Anfang des 19. Jahrhunderts bekam Friedrich Ludwig von Sckell den Auftrag, den Park zu modernisieren. Er hielt nur an wenigen Elementen des barocken Parkteils fest, der ansonsten bis 1823 in eine natürlich wirkende Landschaft umgewandelt wurde. Ein Highlight für heutige Besucher sind die großen Brunnenanlagen mit Wasserfontänen, die von einem über 200 Jahre alten Pumpsystem angetrieben werden.




