Foto: muenchen.de / Katy Spichal

Schlosspark Nymphenburg

Parks und Gärten | Nymphenburg
Sa geöffnet 06:00 - 18:00
Öffnungszeiten variieren je nach Monat. Die Fontänen sind in der Regel von Ostern bis Mitte Oktober täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr in Betrieb.

Schlosspark Nymphenburg

Einfach mal fünf gerade sein lassen? Im Schlosspark Nymphenburg ist das kein Problem. Die weitläufige Anlage ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert: Es warten Seen, verschlungene Pfade, verwunschene Schlösschen am Wegesrand - und jede Menge Ruhe.

Barocke Gestaltung und freie Natur

Herbst im Nymphenburger Schlosspark, Foto: Katy Spichal

Im Nymphenburger Schlosspark kann man problemlos einen ganzen Tag verbringen - und dabei bestens entspannen. Die 180 Hektar große Anlage hat viele ruhige Ecken und Sitzplätze mit wirklich einmalig schönem Ausblick. Der Park gilt als Meisterwerk der Gartenkunst und vereint barocke Stilisierung und freie Natur. An der östlichen Seite des Parks, die der Stadt zugewandt ist, erhebt sich das beeindruckende Schloss Nymphenburg mit Schlossrondell. Direkt vor dem Schloss begrüßt das große Parterre mit Wasserfontäne die Besucher. Nicht weit davon beginnt der Nymphenburger Schlosskanal, der quer durch das gesamte Gelände fließt. Nach Norden schließt direkt der Botanische Garten an.

So schön kann Herbst sein: Bilder aus dem Schlosspark

Kleine Schlösschen und Wasserfontänen

Herbst im Nymphenburger Schlosspark, Foto: Katy Spichal

Kein anderer Park in München hat so viele schöne Bauwerke zu bieten: Die kleinen Lustschlösschen wie Pagoden- und Amalienburg oder die Magdalenenklause verleihen dem Schlosspark ein ganz eigenes Flair und lohnen alleine schon den Besuch. Doch auch der schön am See gelegene Monopteros-Rundtempel ist ein echter Blickfang. Wer den Anblick von beschaulicher Gartenkunst, Kaskaden und Skulpturen genießen möchte, sollte sich die Sondergärten wie den Kronprinzgarten und die Kabinettsgärten nicht entgehen lassen. Ein Highlight für heutige Besucher sind im Sommer die großen Brunnenanlagen mit Wasserfontänen, die von einem über 200 Jahre alten Pumpsystem angetrieben werden.

Gestaltung und Geschichte

Herbst im Nymphenburger Schlosspark, Foto: Katy Spichal

Erbaut wurde der Nymphenburger Schlosspark zwischen 1715 und 1726 als Barocker Hofgarten zum Schloss Nymphenburg. Der französische Gartenarchitekt Dominique Girard – bekannt auch für den Schlossgarten Schleißheim und den Belvedere-Garten in Wien – konzipierte die Anlage mit Unterstützung von Joseph Effner. Zusammen entwarfen sie zwei unterschiedliche Parks in einem: den streng geometrisch angelegten Barockgarten und den daran anschließenden, frei gestalteten Waldpark.

Anfang des 19. Jahrhunderts bekam Friedrich Ludwig von Sckell den Auftrag, den Park zu modernisieren. Er hielt nur an wenigen Elementen des barocken Parkteils fest und wandelte ihn größtenteils in eine natürlich wirkende Landschaft um, die seit 1823 den Münchnern und Besuchern als Ort der Erholung dient.

Öffnungszeiten

Herbst im Nymphenburger Schlosspark, Foto: Katy Spichal
Öffnungszeiten des Haupttores:
Januar bis März, November, Dezember: 6.00 - 18.00 Uhr
April und Oktober: 6.00 - 20.00 Uhr
Mai bis September: 6.00 - 21:30 Uhr
 
Die Fontänen sind von Ostern bis Mitte Oktober täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr in Betrieb.
 
Der Eintritt zum Schlosspark ist frei. Fahrräder und Hunde dürfen nicht mitgeführt werden.  

Weitere Informationen zu Schloss Nymphenburg

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7 Bewertungen zu Schlosspark Nymphenburg

5
7 Bewertungen
  • von am

    Angesichts der Hektik, der Enge und des Lärms in den S- und U-Bahnen und der ständigen Reizüberflutung durch die Medien und das Internet überkommt einen hin und wieder das dringende Bedürfnis nach Klarheit, Ruhe und Weite; zumindest mir geht es so. Dann springe ich in die S-Bahn, fahre zum Hauptbahnhof, steige in die U1 Richtung Olympia-Einkaufszentrum um und an der U-Bahn-Station Gern aus, um am Nymphenburger Schlosskanal und im Park zu lustwandeln. Schon beim Anblick des kleinen runden Pavillons am südlichen Ende des Schlosskanals, der weiß, still und friedlich inmitten einer grünen Wiese steht, kommen Gemüt und Sinne zur Ruhe, und wem zu diesem Zeitpunkt etwa noch die Freiheit und Weite fehlt, der braucht nur dem Gehweg zu folgen und die erste Brücke zu betreten, und ihm geht buchstäblich das Herz auf. Er sieht eine schier endlose Sichtachse in Gestalt des Schlosskanals, über ihm wölbt sich der – im Idealfall – weiß-blaue Himmel, und das Wasser unter ihm befindet sich in stetigem, aber immer stillem und ruhigem Fluss; ein Anblick, an dem sich seit dem frühen 18. Jahrhundert, als Schloss Nymphenburg und die umliegenden Parkanlagen erbaut wurden, nicht viel geändert hat. Etwas schon, aber dazu komme ich gleich noch. Durchschreitet man die Torbögen im Zentralbau des Schlosses, betritt man einem Ort, an dem die Zeit keine Bedeutung hat. Denn hier setzt sich die zentrale Sichtachse in Gestalt des Schlosskanals und der parallel verlaufenden Hauptpromenade fort, man kann einfach geradeaus weitergehen, vorbei an Blumenbeeten, Statuen und Springbrunnen, bis Kanal und Park quasi an der großen Kaskade enden, einem prachtvollen Wasserspiel mit angelegtem „Wasserfall“. Und hier liegt der Unterschied im Vergleich zum 18. Jahrhundert: Heute enden Kanal und Schlosspark mit dem dunklen Riegel des Waldes, und dahinter erstrecken sich Ober- und Untermenzing. Doch zur Zeit des Kurfürsten Albrecht VII. und seiner Gemahlin Adelaide von Savoyen, als Schloss und Park errichtet wurden, führte hier der Kanal weiter zum Jagdschloss Blutenburg und endete erst am Ende des Parks von Schloss Schleißheim. Was muss das damals für ein Anblick gewesen sein, als man von Schloss Nymphenburg über die Blutenburg bis nach Schloss Schleißheim freien Durchblick hatte! Doch selbst heute noch fühlt sich jeder, der den Schlosspark betritt und seinen Wegen folgt, ein bisschen wie eine Königin oder ein König. Das liegt an den weiten Perspektiven, die der Seele Luft und Raum zum Atmen gewähren; den geschmackvoll arrangierten Blumenbeeten und Rabatten, die von den Landschaftsgärtnern des Parks sorgfältig gehegt und gepflegt werden (übrigens werden hier immer wieder Gärtner und Gehilfen zur Verstärkung gesucht), den stillen Seitenarmen des Kanals im Schatten riesiger endloser Laubwälder, den Bächlein, die hier und dort plätschern und murmeln, und an den kleinen Lustschlösschen – Amalienburg, Badenburg und Pagodenburg, die sich im Wald verstecken und an deren Fassaden sich der Stuck emsig schnörkelt und kringelt, so dass sie Schmuckschatullen oder Hutschachteln ähneln. Nicht zuletzt liegt es an der besonderen Atmosphäre, die über dem Park liegt – Friede, Stille, Weite und eine zeitlose, heiter strahlende Schönheit. Diese Atmosphäre ist nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken dass hier weder motorisierte noch sonstige Fahrzeuge auf Rädern zugelassen sind, nur der Mensch, der sich hier fortbewegt, wie es ihm ursprünglich zugedacht war: auf zwei Füßen.

  • von am

    Sehr schöner Park. Wege, Gewässer und Pflanzen sind gepflegt, alles wird sauber gehalten und man macht dort gerne einen Spaziergang. Der Park wirkt sehr natürlich (die Architekten von damals sind einfach besser). Nachts ist der Schlosspark ausreichend beleuchtet. Einzige Mankos (ich weiß nicht, ob diese auch zum Park gehören): - Ausgang Richtung Pasinger Tor: Dort ist das Wasser zugemüllt, ab da wird gar nichts mehr gepflegt und es ist einfach nur noch ein großer Tümpel - Ausgang Richtung Amalienburgstr.: An sich wirklich idyllisch. Ein kleines Wäldchen mit vielen süßen Fröschen, die aber auch, wenn es dämmert, vor sich rumhüpfen. Ich würde mir da ab und an eine Laterne (muss nicht hellbeleuchtet sein) wünschen, da man dort zwar gut herausfindet, aber ned alle Frösche sehen kann.

  • von am

    Das Schloss und der Park sind wirklich unglaublich schön. Es ist wundervoll, wenn man auf seiner Bank sitzt und die Natur in vollen Zügen genießen kann. Auch, wenn einmal mehr Leute da sind verzieht man sich einfach weiter in den Park und hat seine Ruhe auf verwunschenen Wegen. Ich kann das Schloss un den Park jedem empfehelen!

  • von am

    Der schönste Park Münchens! Viele verzweigte Wege, schöne Bepflanzung und Seen. Außerdem ist der Park so weitläufig, dass es nie zu überfüllt wirkt und man in Ruhe die Natur genießen kann.

  • von am

    Der Schlosspark ist ohne Zweifel wunderschön und immwer wieder besuchenswert. Ich verbringe hier gerne meine freie Zeit. Finde es auch sehr angenehm, dass Fahrad fahren sowie Hunde hier offiziell nicht erlaubt sind. Leider hatte ich letztes Mal im Park ein uanngenehmes Erlebnis. Ein ca. 50-60 cm großer unangeleinter Hund kam plötzlich auf mich zurgerannt. Die Gänse in der Nähe sind fast durchgedreht und der Hund fing an zu bellen. Die Besitzen waren 50 m weiter hinten und ich traute mich kaum zu bewegen. Die Besitzer gingen vorbei als sei es das normalste der Welt, gerade mal dass sie ihn dann endlich zu sich gerufen haben. Das finde ich schon schade. So kann man den Aufenthalt kaum genießen. Es wäre schön, wenn die Parkaufsicht wieder darauf mehr achten würde. Vielen Dank.

  • von am

    ein ganz toller ort in minga. flanieren kann man hier, sich auf einer bank niederlassen und die sonnenstrahlen genießen oder in sportschuhen was für seine figur tun. super, dass hier hunde an die leine und fahrradfahrer ihr gefährt vor den toren abschließen müssen. einziges minus: bei gutem wetter strömen alle am wochenende in den schlosspark und ein tourist jagt den anderen. da hilft nur die flucht hinter die schlossmauer.

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