Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kapelle St. Bartholomä und das anliegende Jagdschloss am Westufer des Königssees bei Berchtesgaden bieten Besuchern einen wahrlich atemberaubenden Anblick. Denn die berühmte Wallfahrtsstätte liegt direkt am Fuße des imposanten Watzmannmassivs. Dort, auf der Halbinsel Hirschau, kann sie nur durch lange Fußmärsche oder besser über Schiffsüberfahrten erreicht werden.
Im 19. Jahrhundert wählten sich die bayerischen Könige das schmucke Schlösschen zum beliebten Jagd- und Sommerdomizil. Ursprünglich war es im 14. Jahrhundert jedoch als Fischerhaus errichtet worden und diente danach als Herberge der Berchtesgadener Fürstpröpste. Die Kapelle wurde seit dem 17. Jahrhundert im barocken Stil umgestaltet. Vor der Gebirgskulisse macht sich die Anlage mit ihren Zwiebeltürmen und roten Kuppeldächern besonders malerisch. Auch der Innenraum mit Stuckaturen des Salzburger Meisters Joseph Schmid und den Altären des Dreikonchenchors ist sehenswert.
Besonderheiten
- berühmte Wallfahrtsstätte
- nur per Schiff oder über Wanderwege zu erreichen
- Dreikonchenchor
- Stuckaturen von Joseph Schmid




