Ab 1993 beherbergte der siebengeschossige Bau an der Prinzregentenstraße internationale, programmatische Wechselausstellungen als privat getragene Institution Kunstbunker Tumulka. In seinen hermetisch abgeschlossenen, fensterlosen Räumen wurde der Kunst hier ein ungewöhnlicher Ort der experimentellen Präsentation geboten.
Der Wehrturmartige, langgestreckte Bau stammt aus der nationalsozialistischen Bautätigkeit in München. Der Hochbunker gehört zu jenen Versuchsbauten der Ende der 1930er Jahre geplanten "Neuen Südstadt", wonach eine enge Verbindung zwischen Wohnraum und Schutzraum geschaffen werden sollte.
Derzeit werden im Kunstbunker Tumulka keine Ausstellungen gezeigt.




