Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Fröttmaninger Berg

Es ist eine Umgebung mit auf den ersten Blick zweifelhaftem Charme, am nördlichen Stadtrand, zwischen Autobahnkreuz und Kläranlage. Doch der Aufstieg auf den 75 Meter hohen Fröttmaninger Berg entschädigt mit einem tollen Ausblick über ganz München bis in die Alpen.

Im Norden von München, gleich neben der Allianz Arena, befindet sich der Fröttmaninger Berg, der zunächst als reiner Müllberg angelegt wurde. Die ehemalige Siedlung Fröttmaning musste bis 1960 nach und nach der stetig wachsenden Deponie weichen. Nur noch die kleine Kirche Heilig Kreuz, die älteste Kirche im Stadtgebiet, erinnert an den fast vergessenen Ort.

In den 80er Jahren wurde der Müllberg renaturiert. Umfangreiche Bauarbeiten waren nötig, um ein Durchsickern von Giftstoffen ins Grundwasser zu verhindern. Nach ihrer Begrünung dient die ehemalige Deponie als Aussichtspunkt - und ein Windrad thront auf seinem Gipfel, als ökologisches Wahrzeichen auf der einstigen Müllkippe. Der Blick auf die Fußballarena, die Alpen und die Münchner Skyline lässt viele Touristen und Fotografen anreisen. Allerdings muss man die 75 Höhenmeter zu Fuß bewältigen. Im Winter wird der Berg auch als Skipiste genutzt.

Erreichbarkeit und Verkehrsanbindung

Lage:
Der Fröttmaninger Berg liegt gleich neben der Allianz Arena, Luftlinie etwa 10 Kilometer nördlich vom Marienplatz direkt an der Autobahn A9, im Stadtteil Freimann.
 

Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit der U6 ab Innenstadt Richtung Garching-Hochbrück bis Haltestelle ,Fröttmaning‘. Von dort etwa 15 Minuten Fußweg bis zur Allianz Arena.
 

Parkplätze:
An spielfreien Tagen ist der Busparkplatz Nord der Allianz Arena geöffnet, an Spieltagen ist es eher nicht zu empfehlen, am Stadion zu parken, außer man besucht ein Spiel. Die Anfahrt direkt an der Berg ist auch über die Freisinger Landstraße möglich. 

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