Badenburg

Luxus pur in der Badenburg im Nymphenburger Schlosspark: Die Badewanne von Kurfürst Max Emanuel war so groß wie eine durchschnittliche Zweizimmerwohnung heute. Von der Pracht der Ausstattung ganz zu schweigen: holländische Fliesen, Stuckmarmor und ein edles Deckenbild...

Die Badenburg liegt am südöstlichen Ende des Badenburger Sees im Nymphenburger Schlosspark. Das von Joseph Effner in den Jahren 1719 bis 1721 geschaffene Bauwerk gilt als erstes beheizbares Hallenbad der Neuzeit, das ausschließlich dem Badevergnügen am Hof dienen sollte. Im Untergeschoss befindet sich ein 8,70 mal 6,10 Meter großes, mit holländischen Fließen ausgelegtes Becken, so tief, dass man sogar darin schwimmen könnte. Nymphen und Najaden zieren die Decke des mit Stuckmarmor verkleideten Badesaals, der sogar über eine Galerie für Gäste verfügt.

Nicht minder spektakulär ist der große Festsaal im Hauptgeschoss mit seinen verspielten Stukkaturen, dem schweren Marmorboden und einem großen Gewölbefresko. In Ihrer Pracht steht die Badenburg dem Schloss Nymphenburg nicht nach. Eine zeitgenössische Reisebeschreibung von 1792 bringt es auf den Punkt: "Die Badenburg, das schönste Bad, mit allen Bequemlichkeiten, so die Pracht nur eingeben kann, ist vom Kurfürst Maximilian Emanuel erbauet worden. Ich besinne mich nicht, irgendwo etwas zierlicher und besser Ausgedachtes gesehen zu haben."

Eintrittspreise

Karte Parkburgen: 4,50 Euro / ermäßigt 3,50 Euro
(Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg, Magdalenenklause)

Gesamtkarte Nymphenburg:
April bis Mitte Oktober: 11,50 Euro / ermäßigt 9 Euro
Mitte Oktober bis März: 8,50 Euro / ermäßigt 6,50 Euro (Parkburgen geschlossen)

Die Gesamtkarte berechtigt zum Besuch des Schlosses, des Marstallmuseums mit Museum Nymphenburger Porzellan und der Parkburgen (Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause).

Weitere Informationen zu Schloss Nymphenburg

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