Tierische Zahlen aus Hellabrunn: Wie viele? Wie groß? Wie schwer?

Erdmännchen bei der Inventur, Foto: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller

Tierpark stellt Zahlen der Inventur 2017 vor

(12.2.2018) Wie groß ist eigentlich ein Erdmännchen? Und was wiegt der schwerste Bewohner in Hellabrunn? Der Tierpark hat heute die Ergebnisse seiner Inventur 2017 bekannt gegeben und wir haben mal die spannendsten Zahlen zusammengestellt.

So viele Tiere leben im Münchner Zoo

Die Hellabrunner Giraffen Bahati und Naledi., Foto: Tierpark Hellabrunn

Bei den Erdmännchen haben es die fleißigen Inventur-Mitarbeiter relativ leicht: Es gibt schließlich nur vier davon in Hellabrunn und bei einer Größe von rund 25 Zentimetern sind sie auch relativ leicht zu messen. Ganz anders als der größte Bewohner des Tierparks: Das ist – wenig überraschend – Giraffe Bahati (Foto, li.), die auf eine Scheitelhöhe von rund 4 Metern kommt.

Insgesamt leben 18.932 Tiere in 733 Arten im Münchner Zoo. Welche Art kommt wohl am häufigsten vor? Da landen ganz klar die Fische auf Platz 1. Knapp 9.000 bzw. 298 Arten wirbeln in Hellabrunn umher. Die Zahl ist dabei nur eine Schätzung, denn bei den teilweise riesigen Schwärmen ist es nicht möglich, jeden Fisch einzeln zu zählen.

Die spannendsten Zahlen der Inventur 2017 in der Übersicht

  • Das größte Tier: Giraffe Bahati hat eine Scheitelhöhe von circa vier Metern
  • Das schwerste Tier: Elefantenbulle Gajendra bringt rund 5.000 Kilogramm auf die Waage
  • Das längste Tier: Das größte Anakonda-Weibchen ist 6,2 Meter lang
  • Das kleinste Tier: Die Raubturmdeckelschnecke ist nur etwa 0,3 bis 0,4 Zentimeter groß
  • Das älteste Tier: Eine Aldabra-Riesenschildkröte ist über 100 Jahre alt
  • Das letztgeborene Tier 2017: Yak-Kalb Reika ist am 31.12.2017 zur Welt gekommen

Keine großen Überraschungen bei der Inventur

Elefant Gajendra in Hellabrunn, Foto: Tierpark Hellabrunn/Joerg Koch

Bis auf ein paar Ausnahmen sind die Fische aber nicht besonders schwer und daher verwundert es auch nicht, dass das stämmigste Tier in Hellabrunn an Land lebt. Das ist Elefantenbulle Gajendra, der stattliche 5.000 Kilogramm auf die Waage bringt.

Große Überraschungen kommen bei der Inventur am Jahresende aber nicht vor, wie Kurator Carsten Zehrer erklärt: „Natürlich fehlt bei der Inventur am Ende des Jahres nicht einfach ein Katta oder eine Mhorrgazelle. Jeden Tag halten die Pfleger schriftlich fest, ob ein Tier geboren, verstorben, weg- oder zugereist ist. Die täglich ermittelten Zahlen werden im Tagesbericht eingetragen.“

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