Das Univiertel

Die Ludwig-Maximilians-Universität

Da behaupte noch einmal jemand, Studenten seien arm - arm an einer Vielfalt von Kneipen und Einkaufsmöglichkeiten auf jeden Fall nicht, wie ein Blick auf die Gegend rund um und vor allem hinter die Ludwig-Maximilians-Universität zeigt. Da blickt die mit so viel Gastronomie gesegnete Leopoldstraße fast ein wenig neidisch auf die Straßen hinter der Uni, von den trendigen Geschäften ganz abgesehen. Ein Einkaufsbummel gefällig? Auf ins Univiertel…

Türkenstraße – Das Mode-Eldorado. Viele Shops und Boutiquen locken mit ihren Trends. Im Projekt 3 (Nr. 71), zum Beispiel, treffen Eleganz und Style aufeinander. Außerdem werden Mode-Liebhaber bei Suite 51 (Nr. 51) und Zeitgeist Jeans & Sportswear (Nr. 74) fündig. Schuhfans sollten bei PIU in der Türkenstraße 57 unbedingt Halt machen.

Ein neues Haarstyling gibt es bei den Munich Stylists (Nr. 94), und Bilder in der Galerie Osiris (Nr. 69). Nicht unerwähnt bleiben darf Schmidt's Wohnbedarf auf Hausnummer 78. Wer eine Rossi Tasche sucht, ist hier an der richtigen Adresse.

Nicht nur die Einkaufsmöglichkeiten bieten in der Türkenstraße eine meisterliche Vielfalt, die Zahl an Gastronomie ist ebenso groß. Beginnt der Sparziergang an der Brienner Straße, so kommt man am Café Puck (Nr. 33), dem Sausalitos (Nr. 50), dem Alten Simpl (Nr. 57), dem Vorstadt Café (Nr. 83) und dem Charivari (Nr. 92) vorbei ehe die Shoppingmeile an der Georgenstraße endet. Und damit wäre nicht einmal die Hälfte an Lokalen genannt, die auf dem Weg zum Verweilen einladen.

 
Der Schelling-Saloon

Schellingstraße - 1,9 km lang und von zahlreichen Bars, Kneipen und Cafés geprägt. Wer durch das Univiertel schlendert, kann sich in dieser Straße eine Auszeit gönnen. Zu empfehlen sind das Atzinger (Nr. 9), der geschichtsträchtige Schelling-Salon (Nr. 54) oder moderner gehalten, die Newsbar (Ecke Amalienstraße) oder das Café Altschwabing (Nr. 56). Für sparsame Trachtenfans ist das Holareidulijö ein Geheimtipp. In der Hausnummer 81 bekommt man für kleines Geld das traditionell bayerische Gewand in großer Auswahl.

Adalbertstraße – einer der bekanntesten Italiener Münchens, Bei Mario, ist auf Hausnummer 15 zu finden – die geschichtsträchtige Max Emanuel Brauerei auf Nummer 33 und zwar seit dem Jahr 1880. In der Croissant Show (Nr. 8) treffen sich die Frankophilen, die Studenten vor allem in den zahlreichen Kopierläden.

Amalienstraße – Tierisch gute Bar gefällig? Dann auf in den monkey room (Nr. 38) oder ein paar Häuser weiter, ins Odeon auf Hausnummer 25. Für italienische Spezialitäten, auch zum Mitnehmen, sorgt Wein & Mehr (Nr. 28) ein weiterer „Klassiker“ in der Amalienstraße neben dem Café Schneller (Nr. 59). Aber nicht nur Bars und Kneipen zieren die Amalienstraße, auch der Goldschmied Johann Niggl (Nr. 33) verleiht der Straße den nötigen Glanz. Und für Kreativität sorgt George Frank (Nr. 47), dessen Shirts einzigartig und mittlerweile stadtbekannt sind. Zahlreiche Schreibwarenläden, Buchhandlungen und Antiquariate lassen den Gedanken wieder aufkommen, dass man sich in Uninähe befindet, was man aufgrund der quirligen Stimmung für einen Moment vergessen hatte.

Theresienstraße – Tresznjewski (Nr. 72) und Nido (Nr. 40) heißen die Adressen, an denen man in der Theresienstraße Halt macht. Gutes Essen zu guten Preisen, hier kann man nichts falsch machen.

Autor: S.H.

 

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