Berg am Laim wird als Wohnort immer beliebter, umfangreiche Neubaugebiete belegen dies. Seitdem der Münchner Flughafen aus Riem weggezogen ist, blüht der Stadtteil richtig auf. Für Berg am Laim spricht auch die optimale Verkehrsanbindung an die Innenstadt.
Unter den Restbeständen dörflicher Substanz ragt die St.-Michaels-Kirche heraus, die zwischen 1737 und 1751 von Johann Michael Fischer erbaut wurde. Sie gehört zu den baukünstlerisch bedeutsamen Beispielen des bayerischen Rokoko und gilt als eines der prunkvollsten Gotteshäuser Deutschlands. Erwähnenswert ist außerdem das "Stephanskircherl", das die ersten Einwohner von Berg am Laim dem Bischof von Freising übereigneten. Im 16. Jahrhundert erhielt die älteste Kirche in München ihre spätgotische Gestalt.
Die Siedlungsentwicklung war zu Beginn stark von der Eisenbahn beeinflusst. Östlich des Ostbahnhofs und entlang der Gleisanlagen nach Trudering entstanden vor dem Ersten Weltkrieg, aber hauptsächlich in der Zwischenkriegszeit, zahlreiche Eisenbahnersiedlungen. In den 30er Jahren entstand Wohnraum für sozial schwache Bevölkerungsgruppen und kinderreiche Familien, die so genannte Maikäfersiedlung. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch freien, landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen St.-Veit-Straße und Ostbahnhof wurden zu einem der größten Siedlungsgebiete des sozialen Wohnungsbaus in München. Östlich davon überwiegen heute noch Einfamilienhäuser.












