© 2013 Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG
Ein Service der Landeshauptstadt München und der Stadtwerke München GmbH.
Geschichte
Berg am Laim, der Stadtteil im Münchner Osten, hat eine lange Geschichte. Bereits im Jahr 812 wird "Perke am Laimb" erstmals urkundlich erwähnt. Der Name weist auf die natürliche Beschaffenheit dieses Gebietes hin: Von Ismaning bis Berg am Laim zog sich eine ein Kilometer lange Lehmzunge hin, die dem Gebiet und seinen Bewohnern Wohlstand brachte.
So gab es zahlreiche Ziegeleien, in deren Umfeld die dort beschäftigten Arbeiter und ihre Familien wohnten. Ziegel aus Berg am Laim wurden für große Teile der Münchner Innenstadt und für die Frauenkirche verwendet. Im Jahr 1913 wurde Berg am Laim in die Stadt München eingemeindet. Der ehemalige Dorfkern wurde durch den Bau der Kreiller- und Berg-am-Laim-Straße fast gänzlich zerstört.