Fürstenried ist als reine Wohnsiedlung bekannt, dominiert von den Wohnbauten aus den 60-er Jahren. Dass sich in diesem Stadtteil ein "Klein-Nymphenburg" befindet, ist weit weniger bekannt. Dabei handelt es sich um das ehemalige Fürstenrieder Schloss, Wohnsitz von König Otto I. und Jagdsitz der Wittelsbacher.
In Fürstenried stehen, wie in Forstenried auch, überwiegend große Wohnanlagen. In den 50-er und 60-er Jahren begann der Bau von Großraumsiedlungen. Fürstenried galt, ebenso wie Forstenried, als "Trabantenstadt". Deutlich sichtbares Zeichen dieser baulichen Entwicklung ist das Sparkassenhochhaus, das die Stadtteilansicht von Fürstenried prägt. Bei seiner Einweihung 1962 war es das größte Wohnhaus Bayerns. Das Schloss Fürstenried wird heute von der katholischen Kirche als Exerzitienhaus genutzt.












