Wer hat es nicht schon einmal gesehen, das Schloss Nymphenburg in München. Der gesamte Stadtteil ist so edel wie das prunkvolle Schloss: Unendliche Grünflächen mit Schlosspark, Botanischem Garten und Hirschgarten und unendlich schöne und noble Straßenzüge.
Das barocke Schloss Nymphenburg dominiert natürlich diesen Stadtteil. Es beherbergt nicht nur das Marstallmuseum, die bekannte Porzellanmanufaktur Nymphenburg und das Museum "Mensch und Natur". Im Schlosspark stehen mit der Amalienburg, der Badenburg, der Pagodenburg und der Magdalenenklause weitere "kleine Meisterwerke". Rund um das Schloss sowie nördlich und südlich des Nymphenburger Kanals finden sich zahlreiche Beispiele gründerzeitlicher Architektur.
Ende des 19. Jahrhunderts war ein repräsentatives, großbürgerliches Villenviertel entstanden. Nördlich des Nymphenburger Schlosskanals liegt Gern. Dieser Teil von Nymphenburg ist, ebenso wie Neuwittelsbach, weitgehend geprägt durch seine alten Wohnhäuser, eine Villenkolonie aus der Zeit des Jugendstils. Im benachbarten Nederling dominieren zwar ebenfalls Einfamilienhäuser. Diese sind jedoch deutlich jünger als in Gern und zum Teil erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden.
Mit dem Botanischen Garten und seinem Palmenhaus, dem Schlosspark Nymphenburg und dem Hirschgarten besitzt der Stadtteil Grün- und Erholungsflächen, die für die ganze Stadt von Bedeutung sind. Der Nymphenburger Park ist nicht nur Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt, sondern auch eine grüne Oase mitten in der Großstadt für die Münchner Bevölkerung. Der Hirschgarten ist der größte und gilt als der schönste Biergarten Münchens. Er ist ebenfalls ein bevorzugtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen gleichermaßen.












