Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich Untergiesing in der Vorgründerzeit zu einer bedeutenden Arbeitersiedlung. Das Quartier beschränkte sich zunächst auf das Gebiet zwischen der Humboldtstraße und der Candid-Auffahrt unterhalb der Isarhangkante. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine rege Bautätigkeit ein, um die im Krieg zerstörten Gebäude wieder aufzubauen. Diese Neubau-Siedlungen dehnten sich auf die bis dahin noch dünn besiedelten Bereiche südlich der Candid- und Schönstraße aus.












