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  • Fliegerbombe 2012

Die Bilanz der Bombensprengung in Schwabing 2012

Fotos
  • Schwabing nach der Bombe

Schwabing nach der Bombe

Es wird noch dauern, bis in der Feilitzschstraße die Spuren der dramatischen Sprengung der Fliegerbombe beseitigt sind. Einige Schaulustige lassen sich es nicht nehmen, den Bombenkrater vor Ort zu begutachten. Denn mittlerweile ist das Areal wieder weitgehend freigegeben. Der Krater selbst ist nicht so tief, wie man vermuten könnte. Denn das Ziel der Sprengung war, die Energie der Detonation kontrolliert nach oben abzuleiten. Wäre die Druckwelle ausschließlich in den Boden gewandert, dann wären wohl Fundamente zerstört und einige Häuser einsturzgefährdet, heißt es von den Sprengexperten. Unterdessen sichern die Betroffenen in der Feilitzschstraße provisorisch kaputte Fenster und Türen.

Weitere Infos zur Fliegerbombe in Schwabing >>>

Schwabing nach der Bombe

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Es wird noch dauern, bis in der Feilitzschstraße die Spuren der dramatischen Sprengung der Fliegerbombe beseitigt sind. Einige Schaulustige lassen sich es nicht nehmen, den Bombenkrater vor Ort zu begutachten. Denn mittlerweile ist das Areal wieder weitgehend freigegeben. Der Krater selbst ist nicht so tief, wie man vermuten könnte. Denn das Ziel der Sprengung war, die Energie der Detonation kontrolliert nach oben abzuleiten. Wäre die Druckwelle ausschließlich in den Boden gewandert, dann wären wohl Fundamente zerstört und einige Häuser einsturzgefährdet, heißt es von den Sprengexperten. Unterdessen sichern die Betroffenen in der Feilitzschstraße provisorisch kaputte Fenster und Türen.

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Es wird noch dauern, bis in der Feilitzschstraße die Spuren der dramatischen Sprengung der Fliegerbombe beseitigt sind. Einige Schaulustige lassen sich es nicht nehmen, den Bombenkrater vor Ort zu begutachten. Denn mittlerweile ist das Areal wieder weitgehend freigegeben. Der Krater selbst ist nicht so tief, wie man vermuten könnte. Denn das Ziel der Sprengung war, die Energie der Detonation kontrolliert nach oben abzuleiten. Wäre die Druckwelle ausschließlich in den Boden gewandert, dann wären wohl Fundamente zerstört und einige Häuser einsturzgefährdet, heißt es von den Sprengexperten. Unterdessen sichern die Betroffenen in der Feilitzschstraße provisorisch kaputte Fenster und Türen.

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Schwabing wieder offen

Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am 27. August 2012  bei Bauarbeiten entdeckt worden. Eine geplante Entschärfung erwies sich komplizierter als zuerst gedacht: Die Bombe hatte nach Angaben des Sprengmeisters vor Ort einen chemischen Langzeitzünder - es bestand akute Explosionsgefahr. Zur Verstärkung des Teams vor Ort wurde extra ein Bombenexperte aus Brandenburg angefordert. Auch dessen Entschärfungsversuche scheiterten, der hochgefährliche Blindgänger musste gesprengt werden.

Schon am Abend des 27. Augusts (Montag) waren zahlreiche Schwabinger von der Evakuierung betroffen. Für Anwohner, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnten, wurden Notunterkünfte in Schulen eingerichtet. Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) machte sich in der Feilitzschstraße ein Bild über die Lage am Fundort.

Am Dienstag wurde die Evakuierungszone von 800 auf 1000 Meter ausgeweitet. Rund 3000 Menschen konnten bis zum Abend nicht mehr in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die Straßen im Sperrgebiet glichen denen einer Geisterstadt, auch alle Geschäfte blieben geschlossen.

Video der Sprengung

Sprengung der Fliegerbombe / Schwabing, München / 28.8.2012 from Simon Aschenbrenner on Vimeo.

Die Folgen der Sprengung

Fotos
  • Die Folgen der Sprengung
Foto: Feuerwehr

Die Folgen der Sprengung

Am Ende hatten die Experten keine andere Wahl: Weil sich die in Schwabing bei Bauarbeiten gefundene 250-Kilo-Bombe nicht entschärfen ließ, musste der Blindgänger kontrolliert gesprengt werden. Die Druckwelle zerstörte Fensterscheiben, in der näheren Umgebung des Sprengorts brachen Brände aus. muenchen.de zeigt die Bilder des Feuerwehreinsatzes.

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29.08.2012
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Die Folgen der Sprengung

Schäden in der Wohnung

Fotos
  • Schäden in der Wohnung
Foto: Laura Laprell

Schäden in der Wohnung

Als Laura am Mittwoch, einen Tag nach der Sprengung der Bombe in Schwabing, von einem Polizisten zu ihrer Wohnung in der Feilitzschstraße 11 begleitet wird, grüßt schon ein Nachbar: „Ihre Tür haben wir mal angelehnt, die hat’s ja rausgesprengt…“  Die Wohnung befindet sich im Gebäude direkt neben der ehemaligen Schwabinger 7. Laura dürfte jetzt bleiben, aber „es stinkt total nach Rauch, meine Polstermöbel kann ich wohl direkt aus dem Fenster werfen. Zunächst hab ich nur meinen Laptop und meine Festplatte gerettet. Am Wochenende hol ich noch Bücher und Klamotten raus – wie’s dann weitergeht, weiß ich nicht.“ Mittlerweile hat die Hausverwaltung die Wohnung zugeschraubt, bis sich Laura wieder meldet…

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Schäden in der Wohnung
Foto: Laura Laprell

Schäden in der Wohnung

Als Laura am Mittwoch, einen Tag nach der Sprengung der Bombe in Schwabing, von einem Polizisten zu ihrer Wohnung in der Feilitzschstraße 11 begleitet wird, grüßt schon ein Nachbar: „Ihre Tür haben wir mal angelehnt, die hat’s ja rausgesprengt…“  Die Wohnung befindet sich im Gebäude direkt neben der ehemaligen Schwabinger 7. Laura dürfte jetzt bleiben, aber „es stinkt total nach Rauch, meine Polstermöbel kann ich wohl direkt aus dem Fenster werfen. Zunächst hab ich nur meinen Laptop und meine Festplatte gerettet. Am Wochenende hol ich noch Bücher und Klamotten raus – wie’s dann weitergeht, weiß ich nicht.“ Mittlerweile hat die Hausverwaltung die Wohnung zugeschraubt, bis sich Laura wieder meldet…

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Foto: Laura Laprell

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Als Laura am Mittwoch, einen Tag nach der Sprengung der Bombe in Schwabing, von einem Polizisten zu ihrer Wohnung in der Feilitzschstraße 11 begleitet wird, grüßt schon ein Nachbar: „Ihre Tür haben wir mal angelehnt, die hat’s ja rausgesprengt…“  Die Wohnung befindet sich im Gebäude direkt neben der ehemaligen Schwabinger 7. Laura dürfte jetzt bleiben, aber „es stinkt total nach Rauch, meine Polstermöbel kann ich wohl direkt aus dem Fenster werfen. Zunächst hab ich nur meinen Laptop und meine Festplatte gerettet. Am Wochenende hol ich noch Bücher und Klamotten raus – wie’s dann weitergeht, weiß ich nicht.“ Mittlerweile hat die Hausverwaltung die Wohnung zugeschraubt, bis sich Laura wieder meldet…

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Foto: Laura Laprell

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Als Laura am Mittwoch, einen Tag nach der Sprengung der Bombe in Schwabing, von einem Polizisten zu ihrer Wohnung in der Feilitzschstraße 11 begleitet wird, grüßt schon ein Nachbar: „Ihre Tür haben wir mal angelehnt, die hat’s ja rausgesprengt…“  Die Wohnung befindet sich im Gebäude direkt neben der ehemaligen Schwabinger 7. Laura dürfte jetzt bleiben, aber „es stinkt total nach Rauch, meine Polstermöbel kann ich wohl direkt aus dem Fenster werfen. Zunächst hab ich nur meinen Laptop und meine Festplatte gerettet. Am Wochenende hol ich noch Bücher und Klamotten raus – wie’s dann weitergeht, weiß ich nicht.“ Mittlerweile hat die Hausverwaltung die Wohnung zugeschraubt, bis sich Laura wieder meldet…

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Als Laura am Mittwoch, einen Tag nach der Sprengung der Bombe in Schwabing, von einem Polizisten zu ihrer Wohnung in der Feilitzschstraße 11 begleitet wird, grüßt schon ein Nachbar: „Ihre Tür haben wir mal angelehnt, die hat’s ja rausgesprengt…“  Die Wohnung befindet sich im Gebäude direkt neben der ehemaligen Schwabinger 7. Laura dürfte jetzt bleiben, aber „es stinkt total nach Rauch, meine Polstermöbel kann ich wohl direkt aus dem Fenster werfen. Zunächst hab ich nur meinen Laptop und meine Festplatte gerettet. Am Wochenende hol ich noch Bücher und Klamotten raus – wie’s dann weitergeht, weiß ich nicht.“ Mittlerweile hat die Hausverwaltung die Wohnung zugeschraubt, bis sich Laura wieder meldet…

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29.8.2012
Bild 1 / 31
Schäden in der Wohnung

OB Ude klärt mit dem Freistaat Hilfen für Härtefälle ab

Die "Sueddeutsche" berichtet am Mittwoch über die ersten Schadenszahlen. Dabei handelt es sich um mindestens drei bis vier Millionen Euro. Diese Zahlen nannte die Versicherungskammer Bayern - der größte Gebäudeversicherer im Freistaat. Ob anderen Versicherern Schadensmeldungen vorliegen, darüber gibt es noch keine Informationen.

Mitarbeiter der Lokalbaukommission und Statiker untersuchten nach der Explosion alle betroffenen Gebäude. Die positive Bilanz: Keines der Häuser sei einsturzgefährdet.

Einige Wohnungen sind jedoch so stark zerstört, dass sie unbewohnbar sind. Münchens OB Christian Ude führt mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann Gespräche über öffentliche Hilfen, die für Opfer der Schwabinger Bombenexplosion erforderlich werden könnten. Dabei geht es um Härtefall-Regelungen.

Geschädigte, die einen Härtefall darlegen wollen, können ihre Unterlagen noch bis 28. September beim Sozialbürgerhaus Schwabing – Freimann, Taunusstraße 29, 80807 München, Telefon 233-33010 oder 233-33013 einreichen.

Die Pressekonferenz nach der Sprengung

Auf einer Pressekonferenz informieren Polizei, Feuerwehr, KVR und Experte Dr. Andreas Heil über Ablauf und Auswirkungen der Sprengung.

Infos und Video von der Pressekonferenz

Die Nacht mit der Bombe

Der Abend war eigentlich ganz anders geplant. Ein schönes Abendessen sollte es geben, irgendwo draußen, irgendwo in der Nachbarschaft. Doch statt pesce grigliato bei Kerzenschein gabs Spaghetti mit Pesto auf der Fensterbank.

Der Erlebnisbericht eines Schwabingers

Auch der öffentliche Nahverkehr litt unter Einschränkungen

Im Nahverkehr kam es zu Behinderungen: Die Sperrung des U-Bahnhofs "Münchner Freiheit" wurde am 28. August auch auf die Bahnhöfe Giselastraße, Bonner Platz und Dietlindenstraße ausgeweitet. Betroffen war auch der Tramverkehr. Mit Ersatzbussen verstärkte die MVG die Buslinien 50 und 177 bis zur U6-Haltestelle Studentenstadt.

Sprengung kurz vor 22 Uhr

Die Feuerwehr begründete die Sprengung des Blindgängers am Abend damit, dass es zu gefährlich sei, die Bombe einfach liegen zu lassen. "Kälte, Wärme oder Regen könnten sie im jetzigen Zustand zur unkontrollierten Explosion bringen", so ein Sprecher.

Um kurz vor 22 Uhr brachten die Sprengexperten den Bildgänger zur Detonation. Eine Druckwelle erschütterte die nähere Umgebung, Fensterscheiben zerbarsten. Die Feuerwehr musste nach der Explosion in der Feilitzschstraße mehrere Brände löschen. Es gab keine Verletzten.

Grafik: 1 Kilometer Evakuierungsradius am 28. August


Erstellt am: 28.8.2012
Letztmalig geändert am: 13.9.2012

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