Schwabing nach der Bombe
Es wird noch dauern, bis in der Feilitzschstraße die Spuren der dramatischen Sprengung der Fliegerbombe beseitigt sind. Einige Schaulustige lassen sich es nicht nehmen, den Bombenkrater vor Ort zu begutachten. Denn mittlerweile ist das Areal wieder weitgehend freigegeben. Der Krater selbst ist nicht so tief, wie man vermuten könnte. Denn das Ziel der Sprengung war, die Energie der Detonation kontrolliert nach oben abzuleiten. Wäre die Druckwelle ausschließlich in den Boden gewandert, dann wären wohl Fundamente zerstört und einige Häuser einsturzgefährdet, heißt es von den Sprengexperten. Unterdessen sichern die Betroffenen in der Feilitzschstraße provisorisch kaputte Fenster und Türen.