Der Überlieferung zufolge ist der Karfreitag der Todestag von Jesus Christus - in München wird dieser hohe Feiertag mit Gottesdiensten und Prozessionen begangen. Außerdem gilt ein strenges Tanzverbot.
Die heiligen Messen beginnen am Karfreitag in München traditionell um 15 Uhr, der überlieferten Todesstunde Jesus Christus. Kirchenglocken und die Orgel werden an diesem Tag nicht gespielt. Dieser "stille Charakter" des Karfreitags wird im Gesetz über den Schutz von Sonn- und Feiertagen berücksichtigt. Demzufolge sind nach staatlichem Recht sämtliche öffentliche Veranstaltungen nur dann erlaubt, wenn sie den dem Tag entsprechenden ernsten Charakter wahren. So wird das Leiden Christi in Passionen und Oratorien in zahlreichen Münchner Kirchen und Konzertsälen besungen.





