Der Hofgarten: A la Française. Hier treffen sich Franzosen und Munichois. Sie packen ihren Rotwein und die Boule-Kugeln aus und spielen Pétanque auf den schattigen Schotterpisten des Hofgartens. Ein Mal im Jahr wird hier auch ein Boule-Tournier ausgetragen. Untermalt wird das Spiel meist von den Klängen verschiedener Musiker, die immer wieder den Pavillon in der Mitte des Gartens als Bühne nutzen. Mit seinen Brunnen und Arkadengängen ist der Hofgarten besonders für Spaziergänger reizvoll.
Der Max-Joseph-Platz: München ist auch ein bisschen Kalifornien oder New York. Die Münchner Skater zeigen hier mit ihren Inlinern, Skate- und Longboards was sie drauf haben. Und das vor der Kulisse der Staatsoper und des Residenztheaters. Die Zuschauer können sich einfach gemütlich auf die Stufe entlang der Residenz setzen, die Sonne genießen und die waghalsigen Kunststücke bestaunen.
Die Leopoldstraße: Vor allem bei Sonnenschein, wenn die Cabrio-Fahrer endlich das Verdeck herunterlassen können, ist die Leopoldstraße der Boulevard der noblen Autos und jener, die gerne darin bewundert werden wollen. Aber auch die Flaneure, vor allem jene des Münchner Umlands und die zahlreichen ausländischen Studenten, genießen die Leopoldstraße mit ihren Eiscafés.
Der Viktualienmarkt: Arbeitsame Städter und Touristen treffen sich mittags auf dem Viktualienmarkt, um eine Kleinigkeit zu essen, die Spezialzutaten aus aller Herren Länder für das Abendessen oder echte Münchner Andenken zu kaufen und sich ein bisschen im Schatten der Kastanien auszuruhen. Seinen ersten Durst kann man an einem der vielen Trinkwasserbrunnen auf dem Markt stillen, z.B. denen der berühmten Münchner Volksschauspieler Liesl Karlstadt und Karl Valentin.
Der Stachus: Der halbrunde Karlsplatz (Stachus), an dessen Stirnseite mit dem Karlstor Münchens Einkaufsmeile beginnt, ist häufig erste oder letzte Station bei einem Stadtbummel durch die Innenstadt. Die Menschen strömen geschäftig über den Platz und die Touristen machen Erinnerungsfotos.