Das alte Rathaus begenzt den Marienplatz in Richtung Osten. Es war bis 1874 Sitz des Münchner Stadtrats.
Sonnige Plätze und Gärten
Foto: Michael Hofmann
Der Rindermarkt: Wie der Name schon sagt war hier früher Münchens Viehmarkt. Daran erinnert heute der moderne Brunnen von Josef Henselmann. An den Brunnenstufen entlang des schräg abfallenden Platzes können die Einkaufsmüden ihre Füße in Wasser hängen - wunderbar erfrischend. Schräg gegenüber kann man den alten Löwenturm bewundern, der früher den Wasserturm einer Gartenanlage darstellte.
Der Weißenburgerplatz: Über die Stufen des großen, schön bepflanzten Brunnens, der im Zentrum des Platzes steht, kullert das Wasser. Eine Eisdiele ist auch hier nicht fern, Bänke zum Faulenzen - was will man mehr.
Foto: Michael Hofmann
Die Isar: Sobald die Tage etwas länger und wärmer werden treibt es die Menschen an die Isar. Die Ufer und Kiesbänke laden zum Flanieren, Spielen oder einfach nur zum Faulenzen in der Sonne ein. Mit ihrer naturbelassenen Schönheit sind die Isarauen eine echte Konkurrenz zum Englischen Garten. Sie stehen für Erholung pur - und das mitten in der Stadt.
Der Roecklplatz: Der Roecklplatz wird immer beliebter. Das mag an dem netten Café liegen oder am Spielplatz - oder an der Kombination. Von ihrem Kaffee aus können die Mamis ihre Bälger leicht im Auge behalten. Aber auch der Ausklang eines Isarspaziergangs lässt sich hier gemütlich gestalten.
Foto: Michael Hofmann
Der Hofgarten: A la Française. Hier treffen sich Franzosen und Munichois. Sie packen ihren Rotwein und die Boule-Kugeln aus und spielen Pétanque auf den schattigen Schotterpisten des Hofgartens. Ein Mal im Jahr wird hier auch ein Boule-Tournier ausgetragen. Untermalt wird das Spiel meist von den Klängen verschiedener Musiker, die immer wieder den Pavillon in der Mitte des Gartens als Bühne nutzen. Mit seinen Brunnen und Arkadengängen ist der Hofgarten besonders für Spaziergänger reizvoll.
Der Viktualienmarkt: Arbeitsame Städter und Touristen treffen sich mittags auf dem Viktualienmarkt, um eine Kleinigkeit zu essen, die Spezialzutaten aus aller Herren Länder für das Abendessen oder echte Münchner Andenken zu kaufen und sich ein bisschen im Schatten der Kastanien auszuruhen. Seinen ersten Durst kann man an einem der vielen Trinkwasserbrunnen auf dem Markt stillen, z.B. denen der berühmten Münchner Volksschauspieler Liesl Karlstadt und Karl Valentin.
Der Stachus: Der halbrunde Karlsplatz (Stachus), an dessen Stirnseite mit dem Karlstor Münchens Einkaufsmeile beginnt, ist häufig erste oder letzte Station bei einem Stadtbummel durch die Innenstadt. Die Menschen strömen geschäftig über den Platz und die Touristen machen Erinnerungsfotos.
Foto: Stefan Strasser
Der Gärtnerplatz: München gilt bekanntlich als nördlichste Stadt Italiens. Das können Sie am besten am Gärtnerplatz nachvollziehen. Gerne sitzt man hier in einem der netten Cafés rings um den Platz und schaut wer sonst noch da ist.
Der Max-Joseph-Platz: München ist auch ein bisschen Kalifornien oder New York. Die Münchner Skater zeigen hier mit ihren Inlinern, Skate- und Longboards was sie drauf haben. Und das vor der Kulisse der Staatsoper und des Residenztheaters. Die Zuschauer können sich einfach gemütlich auf die Stufe entlang der Residenz setzen, die Sonne genießen und die waghalsigen Kunststücke bestaunen.
Die Leopoldstraße: Vor allem bei Sonnenschein, wenn die Cabrio-Fahrer endlich das Verdeck herunterlassen können, ist die Leopoldstraße der Boulevard der noblen Autos und jener, die gerne darin bewundert werden wollen. Aber auch die Flaneure, vor allem jene des Münchner Umlands und die zahlreichen ausländischen Studenten, genießen die Leopoldstraße mit ihren Eiscafés.
