Nachhaltigkeit und Perspektivenwechsel – unter diesen beiden Leitgedanken lässt sich das Konzept für die BUGA kurz zusammenfassen: Die Bundesgartenschau selbst, als einmaliges Ereignis, wird so nachhaltig wie möglich sein. Auch wenn weite Teile der gärtnerischen Bereiche nach der BUGA 05 wieder zurückgebaut und als Baugebiet ausgewiesen werden.
Nachhaltige Entwicklung der Messestadt Riem
Die Bundesgartenschau 2005 wird als Motor die Entwicklung der Messestadt Riem vorantreiben und den Gästen aus aller Welt zeigen, dass ein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept einen Stadtteil zu einem lebendigen Ort des Wohnens und Arbeitens machen kann. Nach Abschluss der Planungen für die Messestadt Riem werden einmal 16 000 Menschen in dem neuen Stadtteil leben und 13 000 Menschen im Gewerbegebiet arbeiten. Ein Beispiel dafür, wie sehr das Langzeitdenken die Planungen der Messestadt Riem bestimmt, ist die größte Photovoltaikanlage Europas auf den Dächern der Hallen der Neuen Messe München.
Nachhaltiger Umgang mit der Garten-Natur
Der Leitgedanke Perspektivenwechsel ist der „andere“ Blick auf die Nachhaltigkeit: Anhand spannend gestalteter Beiträge, den Zellen im Zellengarten beispielsweise, erleben die Besucher der BUGA das Leben in der Garten-Natur auf neue Art und Weise. Aus immer neuen Standpunkten, bis hin zum Erleben einzelner gärtnerischer Beiträge aus dem Blickwinkel einer Maus oder eines Maulwurfs, können sie die Schönheit natürlicher Strukturen und dem Leben mit und in der Natur genießen und werden dadurch angeregt, ihre Position gegenüber der Natur zu betrachten und möglicherweise zu überdenken. Besonders die Bereiche des Zellengartens, des Senkgartens und der Parallelen Gärten werden einen Wechsel der Perspektive ermöglichen und natürlich die Seilbahn, die über dem BUGA-Gelände hinwegschwebt – mit traumhaften Ausblicken auf die nähere Umgebung und das Alpenpanorama.





