25. September 2012. Wie in jedem Jahr trat die Wurstprüfungskommission zusammen und testete die Würste auf der Wiesn. Probeweise wurden Würstel aus Festzelten und Wurstbratereien entnommen und auf ihre Qualität untersucht. Am ersten Wiesndienstag nahm die Kommission die Schweinswürstel ins Visier.
Die Wurstprüfungskommisson testete Wiesn-Würstel
25. September 2012. Wie in jedem Jahr trat die Wurstprüfungskommission zusammen und testete die Würste auf der Wiesn. Probeweise wurden Würstel aus Festzelten und Wurstbratereien entnommen und auf ihre Qualität untersucht. Am ersten Wiesndienstag nahm die Kommission die Schweinswürstel ins Visier.
Dr. Gabriele Weishäupl, frühere Wiesn-Chefin und Ehrenmitglied der Kommission, fehlt der Senf. Aber auf den muss sie erstmal verzichten - denn jetzt geht es um die Wurst und nichts anderes. Welches Würstel schmeckt am besten? Welches riecht besonders gut? Wie schauen sie aus und was für eine Konsistenz haben sie? Nach diesen Kriterien fällt die Kommission, die sich aus Verbraucherorganisationen, Lebensmittelgutachtern und Metzgern zusammensetzt, ihr Urteil. „Die Wiesn steht für gute Qualität. Wir müssen darauf achten, dass das so bleibt“, betont der Leiter der Kommission, Kreisverwaltungsreferent Dr. Blume-Bayerle.
Die Siegerwurst
Acht Schweinswürstel lagen auf dem Probierteller der Tester. Am besten hat mit 16,4 von 20 Punkten die Wurstbraterei Franz Schnitzenbauer abgeschnitten. Der zuliefernde Metzger Gassner ist als Vertreter der Metzgerinnung selbst Mitglied der Kommission. Ob er seine eigene Wurst herausgeschmeckt hat? „Ich hätt’s mich ned schwören trauen, aber a bissl bekannt is' mir scho vorgekommen“, lacht Gassner. Platz zwei und drei belegten die Wurstbraterei Wallner und das Kuffler Weinzelt. Nach dem feinen Essen bedauert Blume-Bayerle eigentlich nur eins: "Schade, dass es nicht auch eine Süßwarenkommission gibt."
