The Prodigy waren die ersten, die Techno mit der Power und Härte von Metal ablieferten, das Ergebnis war etwas völlig Neues und das Ganze ist auch schon über 25 Jahre her. Doch der Big Beat-Crossover funktioniert nach wie vor, selbst mit neuen Tracks am 9.12.2017 im Zenith in München.

Kommt was Neues von The Prodigy?

Keith Flint von The Prodigy

Bereits 2015 hatten sie mit "The Day Is My Enemy“ nach sechs drückend langen Jahren wieder ein Studioalbum zusammengebastelt und räumten in den Charts ab. Um künftig schneller ihre dürstenden Fans zu befrieden, wollen sie sich künftig auf EPs beschränken. Seit Ende 2016 tüfteln sie im Studio an neuem Material - wann die erste versprochene EP rauskommt, ist jedoch noch offen. Angeblich dieses Jahr. Und die neue Tour ist ein fetter Hinweis dafür, dass The Prodigy frische Tracks fertig produziert haben, die sie auf die Fans loslassen wollen. Lassen wir uns überraschen - egal was kommt, das Repertoire der Band gibt genügend her: "No Good", "Breathe", "Firestarter", "Poison", "Voodoo People" - da juckt es Prodigy-Fans jetzt schon in den Füßen...

Wilde Live-Raves seit den 90ern

Maxim von The Prodigy

Als Liam Howlett, Keith Flint und Maxim in den frühen 90ern damit begannen, ihren vorher recht orthodoxen Techno mit aggressiven Breakbeats und Punk-Einflüssen aufzupeppen, kam das einer mittleren Revolution gleich. Sie schafften es, Raver und Metal-Freaks zu versöhnen und ihr Album-Klassiker „The Fat Of The Land“ wurde 1997 quer durch alle Lager gefeiert und stieg in 22 Ländern (inklusive den USA) auf Nummer eins in den Charts ein...

Danach klang der Big Beat-Hype, den sie maßgeblich losgetreten hatten, etwas ab - es hält eben nichts ewig. Außer vielleicht The Prodigy selbst, die sich zwar auch ihren individuellen Solo-Karrieren widmeten, aber im Prinzip eigentlich nie weg waren. Die Zeit ist einfach weiterhin reif für ihre wilden Live-Raves.

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