Ganz schön scharf: Für die "Ladies Night" lässt die Komödie im Bayerischen Hof vom 6. bis 17.11.2017 wieder die Hüllen fallen. Eine sympathische Strippertruppe mit Waschbärbäuchen zeigt fast alles, was sie hat...

Worum geht es in Ladies Night?

Szene aus Ladies Night, Foto: Loredana La Rocca

Die einst florierende Stahlindustrie ist in der britischen Stadt Sheffield fast völlig zum Erliegen gekommen. Täglich geben sich Jobsuchende beim Arbeitsamt die Klinke in die Hand. Darunter auch Craig, Barry, Norman, Graham, Gavin und Wesley, sechs Durchschnittstypen mittleren Alters, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Nach anfänglicher Rivalität raufen sie sich schließlich zusammen, denn schon bald verbindet sie ein gemeinsames Ziel. Nach dem Auftritt einer Männer-Striptease-Gruppe in der Stadt kommt ihnen nämlich der rettende Gedanke: Was die können, können wir schon lange, und Geld lässt sich mit solch einer Show auch leicht verdienen. Dass jeder von ihnen seine Blütezeit bereits hinter sich hat, kümmert sie wenig. Fieberhaft trainieren sie für den großen Tag, an dem sie den Auftritt ihres Lebens abliefern sollen.

Rückkehr der sympathischen Stripper-Truppe

Szene aus Ladies Night, Foto: Loredana La Rocca

Nach dem erfolgreichen Kinofilm "The Full Monty" ("Ganz oder gar nicht", 1997) strippten sich die Stahlarbeiter auch auf der Bühne in die Herzen des Publikums - unzählige Adaptionen folgten. Bereits 2012 kam die (mehr oder weniger) knackige Truppe um Pascal Breuer in den Bayerischen Hof und erntete Beifallsstürme. Jetzt sind sie zurück, mit ein paar Rettungsringen mehr, unter der bewährten Regie des Berliners Folke Braband. Seit über 15 Jahren inszeniert Braband das Stück mit wechselnden Ensembles nach der Originalvorlage der neuseeländischen Autoren Stephen Sinclair und Anthony McCarten. Die Schauspieler verkörpern ihre vom Regisseur überzeichneten Charaktere mit viel Hingabe und übertreffen sich dabei fast selbst an Unbeholfenheit. Das Stück gipfelt in einem furiosen Finale, in dem (fast) alle Hüllen fallen.

Darsteller: Craig: Pascal Breuer | Barry: Sebastian Goder | Norman: Torsten Münchow | Grahame: Gisbert Peter Terhorst | Wesley: Eduard Burza | Gavin: Dominik Meurer | Jay: Martin Böhnlein - Regie: Folke Braband, Bühne: Tom Presting, Kostüme: Monika Seidl, Choreografie: Angela Hercules-Joseph

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