Welche Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Kunstgeschichte auf bestimmte Weise geschrieben wird? Dieser Frage geht die postkolonialistische Ausstellung „Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965“ nach. Bis zum 26.3.2017 präsentiert das Haus der Kunst Arbeiten von mehr als 200 Künstlern, die die Nachkriegszeit als globales Ereignis betrachtet haben.

Die Kunst der Nachkriegszeit

Postware, Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, Haus der Kunst, Emilio Vedova, Foto: Paolo Mussat Sartor

Nach 1945 galt nichts mehr, was noch in den 1930-er Jahren gegolten hatte. Die Welt lag in Trümmern, Millionen Menschen waren im Zweiten Weltkrieg getötet worden und Millionen befanden sich auf der Flucht. Wie diese Ereignisse die Kunst beeinflussten, wie Bildhauer, Maler, Fotografen, Filmschaffende in den folgenden zwei Jahrzehnten die Geschehnisse verarbeiteten oder neue Formen suchte, das macht die Ausstellung „Postwar - Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965“ im Haus der Kunst zum Thema. Im Rahmen von rund 350 Werken von 218 Künstlern wird die Nachkriegszeit als globales Ereignis betrachtet. Die Ausstellung thematisiert unter anderem politische Abhängigkeiten in der modernen Gesellschaft. Die Schirmherrschaft hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier übernommen.

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