Vier Jahre hat er sich Zeit gelassen - jetzt ist er wieder unterwegs: Rainhard Fendrich gibt am 18.2.2017 in der Olympiahalle ein Konzert auf seiner "Schwarzoderweiss"-Tour. In Österreich erreichte der Liedermacher mit seinem aktuellen Werk erneut Platz 1 der Charts.

Nachdenkliche Songs über unsere Zeit

Porträt von Rainhard Fendrich, Foto: Sandra Ludewig

Der österreichische Liedermacher präsentiert vor allem Lieder seines mittlerweile 17. Studioalbums „Schwarzoderweiß“. Das gleichnamige Titelstück verbindet einen eingängigen Folksong mit nachdenklichen Strophen über den Fremdenhass: "Net nur Schwarz oder Weiß, wir san alle grundverschieden, doch a Herz schlagt in an jeden, des Bluat is immer rot". Über sein Art Lieder zu schreiben, sagt Fendrich: „Ich bin ein Künstler, für mich ist jedes Lied eine Art Reflexion auf das, was ich beobachte und erlebe. Die Zeit, in der wir leben, gibt mir die Themen vor. Und diese Zeit ist nun einmal alles andere als rosig.“ Entsprechend tiefgründig sind die 14 Stücke, mit denen er auf Tour geht.

Wie die Zeit vergangen ist, hören die Zuschauer, wenn Fendrich seine alten Balladen und Popsongs anstimmt: Lieder zum Mitsingen wie „Macho, Macho“ und „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ stehen ebenfalls auf dem Programm. In seiner über 36 Jahre währenden Karriere hat er über 250 Songs geschrieben. Auf die Frage, ob wirklich jedes Lied gut war, antwortete Fendrich ganz selbstbewusst: „Sicher nicht. Aber ich bereue nichts.“ Ein Fendrich-Konzert muss man eigentlich nie bereuen...

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