Kaum jemand hat das Lebensgefühl Münchens treffender eingefangen als Helmut Dietl. Der große Regisseur zeigte in Serien wie "Monaco Franze" bissig und pointiert das München der Siebziger- und Achtzigerjahre. "Der ewige Stenz. Helmut Dietl und sein München" lautet der Titel der Ausstellung, die vom 14.10. bis 26.2.2017 im Literaturhaus zu sehen ist.

Bilder zur Ausstellung

Das Leben und Werk von Helmut Dietl

Helmut Dietl in den 50er Jahren , Foto: privat

Sein Leben inszenierte der in München aufgewachsene Helmut Dietl (1944-2015) wie einen Film, für seine Serien schöpfte er aus seinem eigenen Leben als "ewiger Stenz". Der charmante Schlawiner "Monaco Franze", dargestellt von Helmut Fischer, ist nicht nur Dietls berühmteste Figur, sondern trägt stark autobiografische Züge. Mit "Kir Royal" oder den ganz frühen "Münchner Geschichten" hat der Regisseur und Autor seinem München ein Denkmal im Fernsehen gesetzt.

Persönliche Objekte aus dem Nachlass

Blick in die Ausstellung "Der ewige Stenz", Foto: Florian Wenz

Die Ausstellung im Literaturhaus München zeigt nun neben Ausschnitten aus dem filmischen Werk überraschende Objekte aus seinem Nachlass, wie die berühmte gelbe Chinalackdose aus "Der ganz normale Wahnsinn". Private Fotos aus Kindertagen, Dokumente wie ein Volksschulzeugnis oder Briefe an Helmut Fischer verweisen auf den persönlichen Hintergrund von Dietls Werk. Exklusiv zeigt das Literaturhaus eine filmische Lesung mit Martina Gedeck und Heiner Lauterbach, die aus Helmut Dietls unveröffentlichtem Manuskript "Was ist aus ihnen geworden?" vortragen.

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