Antike Meisterwerke - modern interpretiert

Skulpturen in leuchtende Bilder übertragen: Dieses Konzept verfolgt die Ausstellung „Time Codes. Die Macht der Schönheit“ von 8.12.2016 bis 12.3.2017 in der Glyptothek. Der Künstler Werner Kroener hat 29 Skulpturen antiker Bildhauer in modernen Gemälden adaptiert. Die Eröffnung ist am 7.12. um 19 Uhr.

Neue Perspektiven auf historische Skulpturen

Impressionen aus der Ausstellung "Time Codes".
Büste von Platon und im Hintergrund ihr moderner "Doppelgänger".

Die Knidische Aphrodite sah wohl nie jünger aus und der ehrwürdige Philosoph Platon wirkt, als hätte ihn Andy Warhol porträtiert. Die neue Ausstellung „Time Codes“ in der Glyptothek verfolgt ein ungewöhnliches Konzept. Werner Kroener hat die antiken Meisterwerke in seine eigene virtuelle Bildsprache übertragen. In den Räumlichkeiten der Glyptothek werden sie nun den Original-Skulpturen gegenüber gestellt.

Der Münchner Künstler will mit seinen Arbeiten einerseits die Faszination für die antiken Werken beschwören. Gleichzeitig geht er der Frage nach, was uns die Arbeiten heute sagen können. Wie aktuell ist etwa das antike Ideal des „vollendet schönen Körpers“ in unserer heutigen Zeit noch? Bekommt man hiervon eine Vorstellung, wenn man etwa die Plastik des Kuros von Tenea aus dieser Perspektive betrachtet?

Verstärkt durch die leuchtenden Bildrahmen ist der moderne Blickwinkel auf die historischen Arbeiten besonders deutlich hervorgehoben. Es liegt somit im Auge des Betrachters, wie aktuell die alten Meister heute erscheinen…

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