Die Toten Hosen

Di, 19.12.17, 20:00 Uhr | Weitere Termine

Olympiahalle

Spiridon-Louis-Ring 21
80809 München

Die deutschen Rockstars in der Olympiahalle

Eine der größten deutschen Rockbands aller Zeiten kommt nach München: Am 19. und 20.12.2017 frönen die Toten Hosen in der Olympiahalle "der Laune der Natour".

Über 30 Jahre auf der Bühne und kein bisschen leise

Ist das noch Punk oder kann das weg? Dieser Frage sehen sich Die Toten Hosen seit Jahrzehnten ausgesetzt – und mittlerweile lacht die Truppe um Campino über diese Frage einfach nur. Denn die Hosen haben vielen deutschen Punkbands der ersten Stunde etwas voraus: Es gibt sie immer noch und die Düsseldorfer sind heute erfolgreicher denn je.

Das liegt nicht zuletzt an ihren energiegeladenen Liveshows: Kein Pyro-Schnickschnack, kein Choreo-Gewackel, einfach nur ehrlicher, handgemachter Rock. Und mit Campino haben die Hosen einen Frontmann, der es wie kaum ein anderer versteht, auf das Publikum einzugehen, es mitzunehmen und es regelmäßig zum Ausrasten zu bringen. Soll noch einer sagen, dass sich über 30 Jahre Bühnenerfahrung nicht auszahlen würden.

Es gibt kaum eine Band, die näher an ihren Fans dran ist als die Düsseldorfer. Das zeigt sich zum Beispiel an ihren Wohnzimmer-Konzerten, wenn die fünfköpfige Band einfach mal ein Konzert bei einem Fan zuhause gibt und dann dort auf der Couch übernachtet. Ob die Rolling Stones so etwas auch machen?

Dauergast auf Platz eins der deutschen Charts

Die Toten Hosen, Foto: Paul Ripke

Dadurch haben sich die Hosen über die Jahrzehnte eine riesige Fanbase aufgebaut und das schlägt sich auch in den Albumverkäufen nieder. Die letzten sechs Studio-Alben der Hosen waren allesamt auf Platz eins in den deutschen Charts, selbstverständlich ebenfalls ihr neuestes Werk „Laune der Natur“.

Man hört ihrem neuesten Werk zwar an, dass die Hosen nicht mehr die Bommerlunder-trinkenden Opelgang-Mitglieder sind, sondern mit den Jahren gereift sind. Themen wie Tod, Vergänglichkeit, das Ende der Liebe durchziehen die Texte, aber es finden sich auch die gewohnten Kracher wie etwa „Urknall“. Und bei dieser Hochgeschwindigkeits-Nummer würde sich vielleicht so mancher die Frage stellen: Das ist doch Punk, oder?

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