Das Lebenswerk des Münchner Literaten

Die Ausstellung "Oskar Maria Graf: Rebell, Weltbürger, Erzähler" würdigt vom 2.6. bis 5.11.2017 das Lebenswerk des Münchner Literaten. Im Fokus stehen sein Werk als Autor im Exil und die Frage nach der "wahren Heimat".

Oskar Maria Graf - Mehr als nur ein Schriftsteller

Oskar Maria Graf vor der Schule in Aufkirchen, Foto: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Foto: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia Oskar Maria Graf vor der Schule in Aufkirchen

Die Ausstellung zeigt Oskar Maria Graf als internationalen und modernen Schriftsteller. Im Mittelpunkt steht sein Leben und Schreiben in den Jahren des Exils und die Frage nach der "wahren Heimat". Oskar Maria Graf und seine Frau Mirjam lebten von 1933 bis 1938 in Wien und Brünn und ab 1938 in New York. Schreiben war für Graf ein politischer Akt. Sein Hauptwerk "Das Leben meiner Mutter" entstand in New York.

Auf dem Weg durch die Ausstellung folgt der Besucher den Stationen einer Emigration. Begleitet von Oskar Maria Grafs biografischem Weg, werden wichtige Themen wie Politik, Vernetzung, Erinnerung, Sprache und Heimat inszeniert. Neben politischen Artikeln und Lyrik sowie dem New-York-Roman "Flucht ins Mittelmäßige" nimmt der große autobiografische Roman "Das Leben meiner Mutter" eine zentrale Rolle ein.

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