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Eine Geschichte über den Menschen erzählen – Die Fotografin Herlinde Koelbl

Herlinde Koelbl ist seit über dreißig Jahren auf der Suche nach den Themen, über die wir nicht sprechen, nach den Menschen, die so nicht gesehen werden, und nach den Bildern, die eine Chronik unserer Epoche schreiben.

Die Fotografie ist ihr das liebste Mittel, um die Geschichte ihres Gegenübers zu erzählen, immer respektvoll den Porträtierten gegenüber und immer im Dialog. Spuren der Macht ist heute eines ihrer bekanntesten Langzeitprojekte. In ihm begleitete Herlinde Koelbl von 1991 bis 1998 fünfzehn Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft von Angela Merkel bis Monika Hohlmeier in Bildern und Gesprächen. Sie zählt zu den renommiertesten Fotokünstlern des Landes. Ihre neueste Arbeit Metamorphosen beschreibt Sie so: „Eigene Geschichten entstehen durch die sichtbare Vergänglichkeit, ein Schwebezustand entsteht. Eine Art visuelle Archäologie, die sich überlagert oder auch kollidiert mit den Bildern oder Vorstellungen, die wir zu kennen glauben. Gegenwart und Vergangenheit fließen ineinander. Neue Schönheit und eine veränderte Wahrnehmung gehen aus den verschiedenen Ebenen von Realität, Transformation und Metamorphose in ihren Arbeiten hervor.“

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