Kinder der Sonne Foto: Thomas Dashuber

Kinder der Sonne

So, 29.10.17, 19:00 Uhr | Weitere Termine

Residenztheater

Max-Joseph-Platz 1
80539 München
besucherservice@residenztheater.de

Politisch geht Intendant Martin Kušej in die neue Spielzeit: Ein eitler Chemiker denkt nur an seine Wissenschaft, während draußen im Volk ein Aufstand losbricht. Mit Maxim Gorkis Drama "Kinder der Sonne" eröffnet das Residenztheater die Saison 2017/2018.

Geschichte einer Entfremdung

Die abgehobenen Wissenschaftler und das Volk auf der Straße ... Der Chemiker Protassow denkt an nichts anderes, als an seine Experimente. Ein eitler Intellektueller, "ein Kind der Sonne" in seinem Elfenbeinturm. Draußen allerdings kommt es zu Ausschreitungen, die sich gegen die intellektuelle Elite richten. Protassow und seine Wissenschafts- und Künstlerfreunde bekommen davon kaum etwas mit - seine Schwester jedoch weiß davon zu berichten, sie hat den "blanken Hass auf der Straße" gesehen und warnt: "Sie hassen euch, weil ihr euch entfremdet habt und ihr hartes unmenschliches Dasein ignoriert".

Sein Stück "Kinder der Sonne" hat der russische Schriftsteller Maxim Gorki im Gefängnis geschrieben. Nach dem sogenannten Petersburger Blutsonntag, der zur Russischen Revolution von 1905 führte, war er inhaftiert worden. In seinem Drama spielt ein früherer Aufstand eine große Rolle, nämlich der Choleraaufstand von 1892. Das Residenztheater eröffnet mit dieser Premiere die Spielzeit 2017/2018 - die siebte Spielzeit unter Intendant Martin Kušej. Inszeniert wird das Stück von David Bösch, Norman Hacker spielt die Hauptrolle. Die Spielzeit beginnt diesmal mit politischem Schauspiel: Neben "Kinder der Sonne" am Residenztheater wird im Cuvilliés-Theater "Das Schlangenei" nach Ingmar Bergmans Film gegeben.

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