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Eines der großen Handlungsballette des 19. Jahrhunderts feiert im Januar seine Wiederaufnahme. "Don Quijote" von Marius Petipa in der meisterhaften Choreographie von Ray Barra kehrt nach langjähriger Pause auf die Bühne des Prinzregententheaters zurück.

Retter der Liebe

Bereits 1869 kreierte Marius Petipa für das Moskauer Bolschoi Theater die Choreographie zur weltliterarischen Vorlage von Miguel de Cervantes' träumerischen Helden Don Quijote. Dieser wagt sich auf eine abenteuerliche Reise, um als selbsternannter Ritter nach seiner imaginären Geliebten Dulcinea von Toboso, dem Sinnbild all seiner Ideale, zu suchen. Angekommen in El Toboso erfährt er von der glücklosen Liebe der Gastwirtstochter Kitris zu Basilio, dem Barbier. Kitris Vater Manolo hat seine Tochter bereits dem reichen, alten Camacho versprochen. Don Quijote fühlt sich in der Pflicht Kitris und Basilio zur Flucht zu verhelfen und den Kampf gegen Camacho und den Vater aufzunehmen. Während den Liebenden die Flucht gelingt, verliert sich Don Quijote immer mehr in seinen Visionen. Legendär ist sein aussichtsloser Kampf gegen die Windmühlen, deren Flügel zu Riesen werden.
Die Liebenden kehren schließlich ins Dorf zurück und können Manolo doch noch dazu bewegen, dass er ihrer Heirat zustimmt.

Bereits 1991 kreierte der amerikanische Choreograph Ray Barra Petipas Don Quijote für die damals neugegründete Compagnie des Bayerischen Staatsballetts. Zuletzt stand das Werk 2011 auf dem Spielplan wo es jetzt nach siebenjähriger Pause wieder zurückkehrt. Die Wiederaufnahme findet am 11. Januar im Prinzregententheater statt.

Die Bayerische Staatsoper

, Foto: Staatsoper

Künstlerisch tonangebend - wirtschaftlich erfolgreich: Mit Aufsehen erregenden Neuinszenierungen und hochkarätigen Künstlern schafft es die Bayerische Staatsoper immer wieder zu überraschen.
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