Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses

Mi, 25.04.18, 10:00 - 18:00 Uhr | Weitere Termine

Pinakothek der Moderne

Barer Str. 40
80333 München

Es ist die erste große Sonderausstellung zum Werk des Künstlers Paul Klee in der Pinakothek der Moderne: Vom 1.3.2018 bis 10.6.2018 entschlüsselt die Ausstellung "Konstruktion des Geheimnisses" den Künstler, der eng mit der Stadt München verbunden ist. Warum man sich die Ausstellung ansehen sollte...

Ausstellung mit Eigenbestand und 120 Werken aus aller Welt

Paul Klee, Abenteurer-Schiff, 1927, Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Foto: Sibylle Forster

Was gibt es in der Ausstellung zu sehen? 
"Abenteurer-Schiff" (Bild), "Gespenst eines Genies" oder "Nichtcomponiertes im Raum": Schon die Namen der Werke klingen abstrakt. Nicht verwunderlich also, dass Paul Klee (1879-1940) als einer der Wegbereiter der modernen abstrakten Kunst gilt und offen für neue Stile war. Die Ausstellung umfasst Bilder aus dem Eigenbestand der Pinakothek der Moderne und mehr als 120 Leihexponaten aus aller Welt.

Was ist mit der "Konstruktion des Geheimnisses" gemeint? 
Mittelpunkt der Ausstellung sind Bilder aus den 1920er Jahren zwischen Neoromantik und Rationalismus, in denen sich die Menschheit bisher ungewohnten Herausforderung der neuen technisierten Welt stellen mussten. Und so widmen sich auch die Werke des "denkenden Künstlers" Klee den Geheimnissen und Konstruktionen der Moderne, welche ganz rationale Gegenstände ins Rätselhafte umschlagen lassen.

Was macht das Besondere an Klees Gemälden aus? 
Mit abstrakten Linien und - für damalige Verhältnisse - mutige Farbkombinationen verlieh Klee seinen Werken eine Mischung aus satirischem und surrealem Ausdruck, welche mitunter auch mit düsteren Betrachtungen von Krieg und Tod verknüpft wurden.

Klee im Dunstkreis des "Blauen Reiter"

Paul Klee, Nach der Zeichnung 19/75 [Versunkenheit], 1919, Foto: Zentrum Paul Klee, Bern, Bildarchiv

Welchen Bezug hatte Klee zu München? 
Obwohl in der Schweiz geboren, hatte Paul Klee eine starke Verbindung zur Stadt München. Mehr noch: Die wichtigsten Jahre seines Lebens verbrachte er in der Landeshauptstadt. Hier studierte er, lernte seine Frau Lily kennen und hier wurde er Vater seines einzigen Sohnes Felix. Auch freundete er sich hier mit dem Maler Wassily Kandinsky an, der mit Klee als Vorreiter der abstrakten Kunst gilt und im Jahre 1911 nur ein paar Häuser weiter wohnte. Zusammen mit ihm nahm er an der Ausstellung des Künstlerkreises "Blauer Reiter" teil, um später ihren Künstlereinfluss der Klassischen Moderne am Bauhaus in Weimar und Dessau fortzusetzen, wo sie in den 1920er Jahren beide als Lehrer tätig waren. 

Warum lohnt sich ein Besuch der Ausstellung? 
Dank der Leihgaben aus privaten Sammlungen aus Europa, Japan und den USA kommen Besucher in München schwer zugängliche Werke von Paul Klee erstmals zu Gesicht - und erleben einen wichtigen Protagonisten der Münchner Kunstgeschichte hautnah, der auch heute noch modern wirkt. 

Gibt es noch mehr Klee zu sehen?
Ja. Die Pinakothek der Moderne kooperiert mit dem Franz Marc Museum in Kochel am See. In der Ausstellung "Paul Klee. Landschaften" vom 25.2. bis 10.6.2018 liegt der Fokus in rund 40 Exponaten bei seinen Landschaftsmalereien, in denen er weniger reale als imaginäre Orte darstellte.

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