Münchner Zeitgeschichte in tollen Bildern: Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Haidhausen in Schutt und Asche. Wie ein Phönix entwickelte sich das Viertel zum „vielleicht spannendsten Stadtteil Münchens“ - so jedenfalls der provokante Titel der Fotoausstellung im Gasteig bis 18.1.18. Haidhausen-Experte Hermann Wilhelm hat die Bilder zusammengetragen.

Stadtteilgeschichte in faszinierenden Bildern

Junge Strizzis in Haidhausen, Foto: Archiv Haidhausenmuseum

Bombenangriffe, Wiederaufbau und der Rückkehr zur Normalität, später eine dynamische Kulturszene und der Bau des Gasteigs: Zwischen 1945 und 1990 ist in Haidhausen einiges passiert. Dokumentiert ist das Geschehen im Haidhausen-Museum, das dieses Jahr sein 40. Jubiläum feiert. Aus diesem Anlass hat Museumsleiter Hermann Wilhelm in mühsamer Arbeit eine Fotodokumentation seines Viertels erstellt: Zerstörte Gebäude zeugen vom Krieg, junge Strizzis posieren auf der Straße, demonstrierende Anwohner kritisieren die Stadtpolitik - im Gasteig erzählt ein faszinierendes Bilder-Panorama von der lebendigen Geschichte Haidhausens.

Gasteig-Chef Max Wagner zeigt sich begeistert: „Ein wirklich beeindruckender Überblick über fast fünf Jahrzehnte Stadtteilgeschichte, die ja immer auch Stadtgeschichte ist. Selbst als Münchner kann man hier vieles entdecken, was man so noch nie zuvor gesehen hat.“ Grund genug für einen Besuch im Gasteig...

Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 23 Uhr in der Glashalle im 1. Obergeschoss kostenlos zugänglich.

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